Der Hexentanz zum Schlund der Hölle oder wie zaubert man sich weg
Eine alte Frau, den Buckel krumm, das Haar schlohweiß, steht vor einer Feuerstätte in einem Wald. Auf dem Kopf einen schwarzer Hexenhut und in der Hand ihren Hexenstab. Ein schwarzer Mantel bedeckt ihren Körper.
Dieser Ort ist mystisch geweiht, schon ihre Urgroßmutter, ihre Großmutter und ihre Mutter kannten diesen geheimen Platz. Immer zur selben Zeit mitten in einer Vollmondnacht, sowie einer Neumondnacht versammelten sich die Frauen hier, um ihre Macht zu zelebrieren. Im Laufe der Jahre aber wurden es immer weniger Hexen, die zu diesem Platz kamen und nun ist sie die letzte ihrer Zunft.
Sie kann schon lange nicht mehr tanzen und laut singen. Was soll es, steht sie eben und flüstert ihre Beschwörungen in den Nachthimmel hinein. Vor ihr lodert die Flamme und nun gießt sie eine Flüssigkeit hinein, da beginnt die Flamme hell zu tanzen. Aus ihrer Manteltasche zieht sie ein Päckchen hervor, öffnet es und streut das Kraut auf ihre Hand. Die Hand führt sie zur Flamme hin und lässt das Kraut langsam hinab rieseln. Ein angenehmer Duft geht nun vom Feuer aus. Die Frau geht kurz hinüber zu einem jungen Baum, hier hängt ihre Tasche an einem Ast. Ein Buch wird aus der Tasche gezaubert, hastig wird darin geblättert.
Das Buch ist alt, der Text in einer alten Sprache, die Worte aber sind Hexenzauber. Endlich ist die passende Stelle gefunden. Die Hexe hält das Buch in Händen, steht vor der Flamme und flüstert ihre Litanei der Flüche. Aus ihrem Munde quellen die Verwünschungen hervor, prasseln hernieder auf die Flamen und nähren die Flammenzunge, die giert nach immer mehr.
Am Ende ihres langen Vortrages folgt der letzte Satz: „Feuer und Schwefel, Pest und Verderbnis, rotte aus das menschliche Leben.“ Sie blickt in die Flammen und wartet.
An einer anderen Stelle, kaum 200 Meter entfernt öffnet sich der Waldboden, Flammen züngeln empor und verbrennen die Erde, langsam frisst sich das Feuer vom Wurzelwerk an den Stämmen der umstehenden Bäume empor. Innerhalb von Minuten brennt der trockene Wald wie Zunder. Das Feuer bannt sich seinen Weg in Richtung der alten Hexe. Die Hitze ist enorm und die Kraft des Feuers nicht zu bändigen.
Ein Bauer sieht das Feuer und ruft die Feuerwehr. In den nächsten Stunden kommen die Feuerwehren aus den umliegenden Orten herbei, mehr als hundertzwanzig Feuerwehrmänner sind im Einsatz. Der Waldbrand entwickelt sich zu einer Katastrophe. Eine Gruppe von sieben Feuerwehrmännern wird samt Fahrzeug von den Flammen eingeschlossen und ihr Leben ausgelöscht.
Was aber geschah mit der Hexe? Sie starrte den Flammen entgegen und wartete. Der Boden riss immer weiter auf und die Gluthitze näherte sich ihrem Körper. Plötzlich geht alles ganz schnell, der Boden reißt auf einer Länge von gut zweihundert Metern auf und ein Flammenmeer verschlingt den geheimen Platz der Hexen mitsamt der Frau.
Die alte Hexe hat beim Verlassen, des Hauses vergessen das Licht im Flur auszumachen. Dem Nachbarn fällt dies am nächsten Tag auf. Er geht hinüber, um nach der Frau zu sehen. Die Eingangstür des Hauses ist nicht verschlossen und so sucht er im Haus nach der Frau. Diese ist spurlos verschwunden. Wenig später berichtet er seiner Frau von diesem Ereignis und sie beschließen die Polizei einzuschalten.
Die beiden Polizisten nehmen den Vorgang gelassen, so was kommt häufiger vor, meist tauchen die Vermissten wieder nach Stunden auf. Einer der Polizisten meint lächelnd. „ Wissen Sie, es war Vollmond gestern Nacht. Es ist gut möglich die alte Frau hat einen Spaziergang gemacht. Die kommt schon wieder zurück. Wir werden die Sache im Auge behalten.“
Im Radio läuft ein Hinweis zur Vermissten, in der Zeitung steht ein kleiner Beitrag und die Hexe bleibt, wie vom Erdboden verschluckt. Das löst natürlich Spekulationen aus über ihren Verbleib. Ein altes Weib weiß mehr zu berichten und es erzählt von Hexen und Waldgeistern. Bald schon sprudelt die Gerüchteküche voller Neuigkeiten.
Tage später ist die Frau immer noch verschollen und jetzt sagen die Leute ganz offen. „Das war eine alte Hexe und die hat sich weggezaubert.“ Dazu passt natürlich die Aussage einer Nachbarin. „Glauben Sie mir, ich habe die Frau auf einem Besen in den Himmel reiten sehen.“ Die Polizisten schütteln über so viel Unsinn den Kopf. Für sie steht fest, die Vermisste ist wahrscheinlich nicht mehr am Leben. Wo sie aber abgeblieben ist, können sie nun auch nicht wirklich sagen.
Was aber macht der Waldbrand? Es dauert immerhin gute drei Wochen, bis die Feuerwehr den Brand endlich unter Kontrolle hat. Immer noch brennt der offene Waldboden mit einer enormen Hitzeentwicklung. Unterirdische Waldbrände sind keine Seltenheit, sie sind sogar gefürchtet. Ein offener Brand ist leichter zu löschen, ein Brand des Waldbodens aber ist heimtückisch und schwer zu löschen.
Brennt es dann aber mit solch einer Wucht? Reißt die Erde dann so auf? Was war die Ursache dieses Feuers?
Die Antwort bringt ein Experte. In dem Waldgebiet verlaufen Kohleflöze, die sehr nah an der Oberfläche des Waldbodens liegen. Ein solches Flöz ist unter der Erde in Brand geraten. Die Flammen haben sich durchgefressen und eine enorme Hitze gebildet. Irgendwann kam dieser Brand dann an die Oberfläche und geriet mit der Luft in Berührung. Die Wirkung ist vergleichbar mit einem Brandbeschleuniger. Hat die Hexe den Brand beeinflusst?
Das ist eher unwahrscheinlich, sie war zur falschen Zeit am falschen Ort, ansonsten würde sie sicher noch am Leben sein. Die Frau selbst wird nie gefunden. Die Folge daraus wird sein, der Mythos wird Nahrung erhalten von der Hexe, die sich selbst weggezaubert hat in einer Vollmondnacht.
In 200 Jahren wird folgende Geschichte erzählt: Es gab einmal an diesem Ort eine Hexe die in einer Vollmondnacht spurlos verschwand. Seit diesem Tage geistert sie ruhelos durch den Ort. Immer wenn etwas Ungewöhnliches passiert, hat die Hexe ihre Finger mit im Spiel.
© Bernard Bonvivant, Schriftsteller
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Mittwoch, 29. September 2010
Sonntag, 26. September 2010
Das Rätsel geheimnisvoller Kreise
Das Rätsel geheimnisvoller Kreise
Einst standen sie staunend vor den Kreisen auf ihren Feldern. Sie murmelten, es ginge nicht mit rechten Dingen zu. Wie kamen runde Kreise auf ihre Felder?
Keine Panik! Dafür gab es reichlich Erklärung. Aus aller Welt stürmten die Wissenden herbei. Bald war das Rätsel schon gelöst. Es sind die Außerirdischen, die landeten mit ihren Ufos hier. So manche Stimme sich erhob, mit eigenen Augen habe man es gesehen. Runde Ufos und kleine Wesen, im Aussehen Ähnlichkeit mit Marsmenschen. Grün sei ihre Hautfarbe, kein Wunder, das macht das Chlorophyll in ihrer Nahrung. Die Wissenden schrieben Bücher und wussten gar, woher diese Wesen wirklich kamen. Diese Rasse war hochintelligent, schließlich verstand sie sich auf geometrische Formen. Manche konnten sogar in den Kreisen Mitteilungen an die Menschheit lesen.
Eine neue Mystik wurde geboren, bald schon würden diese Wesen die Erde in Scharen bevölkern.
Einige Zeitgenossen erschrocken den Untergang der Welt priesen, andere Propheten ließen diese Nachrichten völlig kalt. In Buchhandlungen war es der Bestseller: Die Außerirdischen kommen, Außerirdische gibt es wirklich, Kontakt zu einer anderen Welt. Das waren noch Zeiten und an jeder Ecke dieser Erde wuchsen die Spekulationen fast bis zum Himmelszelt. Die Kornkreise als Zeichen einer anderen Zivilisation.
Eines Tages aber wart das Geheimnis nicht länger unter Verschluss gehalten, es offenbarte sich die Wahrheit dieses Streichs. Der Mohn trägt die Schuld, was steht er auch so auf den Wiesen und Äckern herum.
Das unwissende Tierchen fand daran sein Plaisirchen. Am schönsten aber war der Rausch, der führte zu mancherlei Dingen. Eines aber erstaunte, hat der Mensch einen Rausch so gibt es zuweilen Probleme geradeaus zu gehen, unser Tierchen dagegen wurde zum Meister der Geometrie. Lustig hüpfte es davon und rief: „Ich bin Halt nur ein Känguru!“
Was aber lehrt die Welt daraus?
Gott sei Dank waren es keine Erdmännchen. Die hätten nämlich kreisrunde Löcher gemacht. Am Ende wäre die Welt löchrig wie ein Schweizerkäse gewesen.
Die Weltuntergangspropheten hätten in ihre Hörner gestoßen, wäre doch endlich der Beweis vom nahen Untergang dieser Erde erbracht gewesen. So aber löste sich das Rätsel der geheimnisvollen Kreise auf natürliche Weise auf.
Der Weltuntergang verschob sich erneut auf Sankt Nimmerleinstag nach hinten hinaus.
Mancher große Seher stellte bekümmert fest, er durfte sich neu orientieren. Einige Propheten zogen unter dem Gelächter der Leute weiter auf der Strasse des Lebens auf der Suche nach neuen Rätseln.
© Bernard Bonvivant,
Schriftsteller, Germany
Hinweis auf besondere Angebote:
MediumTedora
Sie wollen 14 Tage Weihnachten+Silvester ohne Stres und Kälte? WIE? Mit Schamane, Indianer und Tedora. WO? In PARAGUAY
Einst standen sie staunend vor den Kreisen auf ihren Feldern. Sie murmelten, es ginge nicht mit rechten Dingen zu. Wie kamen runde Kreise auf ihre Felder?
Keine Panik! Dafür gab es reichlich Erklärung. Aus aller Welt stürmten die Wissenden herbei. Bald war das Rätsel schon gelöst. Es sind die Außerirdischen, die landeten mit ihren Ufos hier. So manche Stimme sich erhob, mit eigenen Augen habe man es gesehen. Runde Ufos und kleine Wesen, im Aussehen Ähnlichkeit mit Marsmenschen. Grün sei ihre Hautfarbe, kein Wunder, das macht das Chlorophyll in ihrer Nahrung. Die Wissenden schrieben Bücher und wussten gar, woher diese Wesen wirklich kamen. Diese Rasse war hochintelligent, schließlich verstand sie sich auf geometrische Formen. Manche konnten sogar in den Kreisen Mitteilungen an die Menschheit lesen.
Eine neue Mystik wurde geboren, bald schon würden diese Wesen die Erde in Scharen bevölkern.
Einige Zeitgenossen erschrocken den Untergang der Welt priesen, andere Propheten ließen diese Nachrichten völlig kalt. In Buchhandlungen war es der Bestseller: Die Außerirdischen kommen, Außerirdische gibt es wirklich, Kontakt zu einer anderen Welt. Das waren noch Zeiten und an jeder Ecke dieser Erde wuchsen die Spekulationen fast bis zum Himmelszelt. Die Kornkreise als Zeichen einer anderen Zivilisation.
Eines Tages aber wart das Geheimnis nicht länger unter Verschluss gehalten, es offenbarte sich die Wahrheit dieses Streichs. Der Mohn trägt die Schuld, was steht er auch so auf den Wiesen und Äckern herum.
Das unwissende Tierchen fand daran sein Plaisirchen. Am schönsten aber war der Rausch, der führte zu mancherlei Dingen. Eines aber erstaunte, hat der Mensch einen Rausch so gibt es zuweilen Probleme geradeaus zu gehen, unser Tierchen dagegen wurde zum Meister der Geometrie. Lustig hüpfte es davon und rief: „Ich bin Halt nur ein Känguru!“
Was aber lehrt die Welt daraus?
Gott sei Dank waren es keine Erdmännchen. Die hätten nämlich kreisrunde Löcher gemacht. Am Ende wäre die Welt löchrig wie ein Schweizerkäse gewesen.
Die Weltuntergangspropheten hätten in ihre Hörner gestoßen, wäre doch endlich der Beweis vom nahen Untergang dieser Erde erbracht gewesen. So aber löste sich das Rätsel der geheimnisvollen Kreise auf natürliche Weise auf.
Der Weltuntergang verschob sich erneut auf Sankt Nimmerleinstag nach hinten hinaus.
Mancher große Seher stellte bekümmert fest, er durfte sich neu orientieren. Einige Propheten zogen unter dem Gelächter der Leute weiter auf der Strasse des Lebens auf der Suche nach neuen Rätseln.
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Samstag, 11. September 2010
Die Zukunft 2025 - Leben hinter der Mauer
Hallo liebe Leserinnen und Leser dieses Forums. An allen Ecken und Enden dieser Welt diskutieren die Menschen über die Zukunft.
Die Farbe reicht von rosig bis tief schwarz. Überhaupt scheint die Düsterheit offenbar mystisch zu sein. Stimmt aber nicht! Die Esoterik ist zwar ein Sammelbecken für alle Stilrichtungen und jeder sucht sich dort seinen eigenen Platz, nur grundsätzlich gilt es positiv zu denken. Damit will ich sagen wer das Dunkele forciert, darf sich nicht wundern, wenn es um ihn herum nicht mehr hell und schön ist.
Ich habe mich gefragt, was ist in den letzten Jahrzehnten passiert ist, welche Auswirkungen werden diese auf unser heutiges Leben haben. Natürlich kann niemand genau vorausahnen, was uns die Zukunft bringt. Viele Teile dieses Puzzles sind und bleiben Unbekannte in diesem Spiel. Verschiedene Ereignisse sind aber dennoch sozusagen Markierungen und entlang dieser Steine läuft das Leben. Natürlich können neue Begebenheiten eine Kursänderung erbringen und gerade darauf setzen wir ja in der Esoterik.
Es geht nicht darum im Recht zu sein, es geht darum zu versuchen diese Welt ein wenig in eine andere Richtung zu schieben, hin zu einer Balance. Das ist natürlich immer ein Schritt auf Messerschneide. Gelingt das Kunststück ist der Visionär der Held, misslingt der Akt wird er sofort zum Narren.
Im Prinzip ist es vergleichbar mit dem Rad des Lebens, dem Schicksalsrad. Für manchen Zeitgenossen wird es eher zum Hamsterrad, für andere Menschen eine Fahrt ins Blaue.
Aus heutiger Sicht geht es erst einmal bergab. Was aber könnte sich aus dieser Talfahrt entwickeln? Ich hoffe auf einen friedlichen Wandel, leider aber spielen auch noch andere Spieler mit und so werden wir erst in 10 Jahren mehr wissen. Das Schwert bleibt in der Scheide oder eben nicht.
In den nächsten Jahren wird sich die Verarmung zu einer Geisel entwickeln. Es wird immer mehr Menschen geben, deren Zukunft beschwerlich sein wird. Die sozialen Netze werden immer grobmaschiger werden. Am Ende führt die Armut in der Lebensarbeitszeit über in die Altersarmut. Das hängt mit den niedrigen Beiträgen in die Altersicherungssysteme zusammen und mit dem fehlenden Kapital einen Grundstock für das Alter zu bilden.
Diese Erkenntnis wird erst im Laufe des nächsten Jahrzehntes greifen, noch wird darüber gelächelt. Die Folgen für die Folgegenerationen sind eigentlich schon zu sehen.
Wie also wird unsere Welt 2025 aussehen? – Leben hinter Mauern!
Denkbar, bereits heute werden die Elendsviertel systematisch abgeriegelt. In vielen Ländern wird das Elend bereits jetzt hinter Mauern versteckt. An manchen Stellen sogar mit Sicherung durch spezielle Überwachung durch den Staat.
Der Mangel an Grundnahrungsmittel und die Verfeinerung von Produktionstechniken führt zu immer mehr Einsatz von Chemie, statt Nahrungsmittel. Dieses Spiel lässt sich noch verbessern. Der Mensch der Zukunft kann über entsprechende Zugaben somit nicht nur versorgt, sondern auch kontrolliert werden.
Lachen sie nur ruhig an dieser Stelle, die Tür zur Möglichkeit ist bereits geöffnet. Stellt sich die Frage, wann ist das Tor sperrangelweit offen?
Immer mehr Menschen werden aufgrund des fehlenden Geldes obdachlos werden. Diese Menschen finden Zuflucht in den Elendsvierteln, sicher hinter Mauern.
Was heute bereits Realität ist in vielen Großstädten dieser Welt wird dann zum Alltag. Der größte Teil der Menschheit droht zu verelenden.
Wie würden sie damit umgehen, hätten sie die Macht?
Die Verfahrensweise ist denkbar einfach und schon oft in der Vergangenheit probiert worden. Die Geschichtsbücher sind davon voll und Hollywood hat mit viel Stoff auf der Leinwand gedient.
Der nächste Schritt heißt also totale Überwachung. Zur Zeit wird daran heftig gebastelt und in der Zukunft droht die absolute Kontrolle. Im Klartext bedeutet dies, der Verlust aller persönlichen Rechte.
Die Folge daraus wird sein, die Menschenrechte gehen ebenso verloren.
Jetzt betrachten wir die Steinchen und schauen wohin der Weg uns führen könnte.
Die meisten Menschen werden im Jahre 2025 hinter Mauern leben, in einer total überwachten Welt. Geprägt von der Abhängigkeit entstanden durch chemische Nahrungsmittelzufuhr. Seuchen und Krankheiten werden sie dezimieren, sie haben kein Geld um einen Arzt oder gar Medizin zu bezahlen. Frauen wie Männer werden unfruchtbar werden.
Wer aber werden ihre Bewacher sein?
Es werden die Androiden sein. Jene künstliche Lebensform, geschaffen zur Hilfe für den Menschen, wird zum letzten Begleiter einer aussterbenden Rasse.
Haben wir noch eine Chance?
Ja, wir haben Sie! Lese die Vergangenheit und du wirst sehen, wie die Zukunft werden könnte. Wir haben die Möglichkeit aus unseren Fehlern zu lernen und wir haben die Möglichkeit unsere Welt positiv zu verändern. Es ist noch nicht zu spät, aber es ist sprichwörtlich kurz vor zwölf.
Die Esoterik sieht das Ganze. In ihrer Philosophie gibt es über Jahrtausende große Köpfe und Denker. Aus dieser Richtung wehe der neue Wind in diese Welt, damit wir eine neue Blütezeit und nicht Trauerzeit erleben werden.
© Bernard Bonvivant
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Die Farbe reicht von rosig bis tief schwarz. Überhaupt scheint die Düsterheit offenbar mystisch zu sein. Stimmt aber nicht! Die Esoterik ist zwar ein Sammelbecken für alle Stilrichtungen und jeder sucht sich dort seinen eigenen Platz, nur grundsätzlich gilt es positiv zu denken. Damit will ich sagen wer das Dunkele forciert, darf sich nicht wundern, wenn es um ihn herum nicht mehr hell und schön ist.
Ich habe mich gefragt, was ist in den letzten Jahrzehnten passiert ist, welche Auswirkungen werden diese auf unser heutiges Leben haben. Natürlich kann niemand genau vorausahnen, was uns die Zukunft bringt. Viele Teile dieses Puzzles sind und bleiben Unbekannte in diesem Spiel. Verschiedene Ereignisse sind aber dennoch sozusagen Markierungen und entlang dieser Steine läuft das Leben. Natürlich können neue Begebenheiten eine Kursänderung erbringen und gerade darauf setzen wir ja in der Esoterik.
Es geht nicht darum im Recht zu sein, es geht darum zu versuchen diese Welt ein wenig in eine andere Richtung zu schieben, hin zu einer Balance. Das ist natürlich immer ein Schritt auf Messerschneide. Gelingt das Kunststück ist der Visionär der Held, misslingt der Akt wird er sofort zum Narren.
Im Prinzip ist es vergleichbar mit dem Rad des Lebens, dem Schicksalsrad. Für manchen Zeitgenossen wird es eher zum Hamsterrad, für andere Menschen eine Fahrt ins Blaue.
Aus heutiger Sicht geht es erst einmal bergab. Was aber könnte sich aus dieser Talfahrt entwickeln? Ich hoffe auf einen friedlichen Wandel, leider aber spielen auch noch andere Spieler mit und so werden wir erst in 10 Jahren mehr wissen. Das Schwert bleibt in der Scheide oder eben nicht.
In den nächsten Jahren wird sich die Verarmung zu einer Geisel entwickeln. Es wird immer mehr Menschen geben, deren Zukunft beschwerlich sein wird. Die sozialen Netze werden immer grobmaschiger werden. Am Ende führt die Armut in der Lebensarbeitszeit über in die Altersarmut. Das hängt mit den niedrigen Beiträgen in die Altersicherungssysteme zusammen und mit dem fehlenden Kapital einen Grundstock für das Alter zu bilden.
Diese Erkenntnis wird erst im Laufe des nächsten Jahrzehntes greifen, noch wird darüber gelächelt. Die Folgen für die Folgegenerationen sind eigentlich schon zu sehen.
Wie also wird unsere Welt 2025 aussehen? – Leben hinter Mauern!
Denkbar, bereits heute werden die Elendsviertel systematisch abgeriegelt. In vielen Ländern wird das Elend bereits jetzt hinter Mauern versteckt. An manchen Stellen sogar mit Sicherung durch spezielle Überwachung durch den Staat.
Der Mangel an Grundnahrungsmittel und die Verfeinerung von Produktionstechniken führt zu immer mehr Einsatz von Chemie, statt Nahrungsmittel. Dieses Spiel lässt sich noch verbessern. Der Mensch der Zukunft kann über entsprechende Zugaben somit nicht nur versorgt, sondern auch kontrolliert werden.
Lachen sie nur ruhig an dieser Stelle, die Tür zur Möglichkeit ist bereits geöffnet. Stellt sich die Frage, wann ist das Tor sperrangelweit offen?
Immer mehr Menschen werden aufgrund des fehlenden Geldes obdachlos werden. Diese Menschen finden Zuflucht in den Elendsvierteln, sicher hinter Mauern.
Was heute bereits Realität ist in vielen Großstädten dieser Welt wird dann zum Alltag. Der größte Teil der Menschheit droht zu verelenden.
Wie würden sie damit umgehen, hätten sie die Macht?
Die Verfahrensweise ist denkbar einfach und schon oft in der Vergangenheit probiert worden. Die Geschichtsbücher sind davon voll und Hollywood hat mit viel Stoff auf der Leinwand gedient.
Der nächste Schritt heißt also totale Überwachung. Zur Zeit wird daran heftig gebastelt und in der Zukunft droht die absolute Kontrolle. Im Klartext bedeutet dies, der Verlust aller persönlichen Rechte.
Die Folge daraus wird sein, die Menschenrechte gehen ebenso verloren.
Jetzt betrachten wir die Steinchen und schauen wohin der Weg uns führen könnte.
Die meisten Menschen werden im Jahre 2025 hinter Mauern leben, in einer total überwachten Welt. Geprägt von der Abhängigkeit entstanden durch chemische Nahrungsmittelzufuhr. Seuchen und Krankheiten werden sie dezimieren, sie haben kein Geld um einen Arzt oder gar Medizin zu bezahlen. Frauen wie Männer werden unfruchtbar werden.
Wer aber werden ihre Bewacher sein?
Es werden die Androiden sein. Jene künstliche Lebensform, geschaffen zur Hilfe für den Menschen, wird zum letzten Begleiter einer aussterbenden Rasse.
Haben wir noch eine Chance?
Ja, wir haben Sie! Lese die Vergangenheit und du wirst sehen, wie die Zukunft werden könnte. Wir haben die Möglichkeit aus unseren Fehlern zu lernen und wir haben die Möglichkeit unsere Welt positiv zu verändern. Es ist noch nicht zu spät, aber es ist sprichwörtlich kurz vor zwölf.
Die Esoterik sieht das Ganze. In ihrer Philosophie gibt es über Jahrtausende große Köpfe und Denker. Aus dieser Richtung wehe der neue Wind in diese Welt, damit wir eine neue Blütezeit und nicht Trauerzeit erleben werden.
© Bernard Bonvivant
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Mittwoch, 8. September 2010
Revolution der Hungrigen
Revolution der Hungrigen
Es war einmal vor langer Zeit, da zogen grausame Hungernöte durch die Lande, verweilten selten an einem Ort, zogen immer weiter fort. Sie fällten der Menschenleiber, wie der Bauer mit der Sense das Korn.
Ein Edelmann aber sprach: „Sieben Jahre sollt ihr hungern, sieben Jahre sollt ihr Leben.“
So wurden sie nicht alt und starben meist schon in jungen Jahren und auch die Alten wurden nicht verschont.
Diese Lehrstunde aber reichte den Menschen noch lange nicht. Sie beschlossen, ohne lange zu fragen, wir machen einfach weiter in den sieben Lebensjahren.
Eine Frau von großem Namen sprach: „Haben sie kein Brot zu fressen, sollen sie halt Kuchen in ihre Mägen schlagen.“
Das gefiel den Menschen so sehr, sie wollten einfach nur noch mehr. Sie teilten die Welt in mehrere Zonen.
Eine Zone war die des Überflusses, eine andere Zone gehörte den brüderlich Teilenden. Die dritte Zone aber wart das Armutshaus genannt.
Im Überfluss da schwelgten sie wie nach der Sintflut. Die brüderlich Teilenden entwickelten sich schnell zu einer kleinen Schicht, diese hatte natürlich Klasse. Die große Masse stand sich vor den Geschäften die Füße in den Bauch.
In der dritten Zone hingegen war es leicht, der Hunger verschlang die Menschenleben und was er nicht vertilgte, fraßen die Seuchen und Krankheiten auf.
Die Zone des Überflusses vereinigte sich brüderlich mit der Masse der Teilenden, fortan gab es nur noch eine kleine Gruppe im Überfluss und ein großes Meer der ums Überleben Hungernden.
Von dieser Zeit an, waren es nur noch zwei Zonen, um die es ging. Langfristig könnte es so schön sein, wäre da nicht der grenzenlose Hunger der kleinen Gruppe im Überfluss.
Einmal zum Fresser entwickelt, sind sie wie die Heuschreckenschwärme, nicht mehr zu bremsen. Sie fressen alles Essbare weg und meinen es wäre auch noch ihr gutes angestammtes Recht.
Solches geht bekanntlich in keiner Geschichte lange gut.
Die kleine Gruppe im Überfluss stiert und giert nach dem Teller im Armutshaus.
Ohne lange zu fackeln, beschließen sie: „Das nehmen wir uns auch!“
Da schrumpften unterdessen ihre Kornreserven, der Reis ward knapp, die Schar der Ratten sagte: „Ihr habt in eurer Rechnung uns glatt vergessen!“
Jetzt kommt das Unbekannte in die Gleichung. Da wird der Mathematiker verzweifelt. Wie mag diese Rechnung noch aufgehen?
© Bernard Bonvivant
Autor des Romans Das Chaos
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Es war einmal vor langer Zeit, da zogen grausame Hungernöte durch die Lande, verweilten selten an einem Ort, zogen immer weiter fort. Sie fällten der Menschenleiber, wie der Bauer mit der Sense das Korn.
Ein Edelmann aber sprach: „Sieben Jahre sollt ihr hungern, sieben Jahre sollt ihr Leben.“
So wurden sie nicht alt und starben meist schon in jungen Jahren und auch die Alten wurden nicht verschont.
Diese Lehrstunde aber reichte den Menschen noch lange nicht. Sie beschlossen, ohne lange zu fragen, wir machen einfach weiter in den sieben Lebensjahren.
Eine Frau von großem Namen sprach: „Haben sie kein Brot zu fressen, sollen sie halt Kuchen in ihre Mägen schlagen.“
Das gefiel den Menschen so sehr, sie wollten einfach nur noch mehr. Sie teilten die Welt in mehrere Zonen.
Eine Zone war die des Überflusses, eine andere Zone gehörte den brüderlich Teilenden. Die dritte Zone aber wart das Armutshaus genannt.
Im Überfluss da schwelgten sie wie nach der Sintflut. Die brüderlich Teilenden entwickelten sich schnell zu einer kleinen Schicht, diese hatte natürlich Klasse. Die große Masse stand sich vor den Geschäften die Füße in den Bauch.
In der dritten Zone hingegen war es leicht, der Hunger verschlang die Menschenleben und was er nicht vertilgte, fraßen die Seuchen und Krankheiten auf.
Die Zone des Überflusses vereinigte sich brüderlich mit der Masse der Teilenden, fortan gab es nur noch eine kleine Gruppe im Überfluss und ein großes Meer der ums Überleben Hungernden.
Von dieser Zeit an, waren es nur noch zwei Zonen, um die es ging. Langfristig könnte es so schön sein, wäre da nicht der grenzenlose Hunger der kleinen Gruppe im Überfluss.
Einmal zum Fresser entwickelt, sind sie wie die Heuschreckenschwärme, nicht mehr zu bremsen. Sie fressen alles Essbare weg und meinen es wäre auch noch ihr gutes angestammtes Recht.
Solches geht bekanntlich in keiner Geschichte lange gut.
Die kleine Gruppe im Überfluss stiert und giert nach dem Teller im Armutshaus.
Ohne lange zu fackeln, beschließen sie: „Das nehmen wir uns auch!“
Da schrumpften unterdessen ihre Kornreserven, der Reis ward knapp, die Schar der Ratten sagte: „Ihr habt in eurer Rechnung uns glatt vergessen!“
Jetzt kommt das Unbekannte in die Gleichung. Da wird der Mathematiker verzweifelt. Wie mag diese Rechnung noch aufgehen?
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Sonntag, 29. August 2010
2010 das Jahr der Katastrophen???
2010 das Jahr der Katastrophen???
Heute ist nicht das Ende aller Tage und doch sind es der schlechten Tage 2010 zu viele. Es führt an den Rand der Sprachlosigkeit, wenn man die Liste der Katastrophen dieses Jahres betrachtet.
Am liebsten würde man hinausschreien in diese Welt: „Es reicht!“
Doch ob es genug ist, das ist eher zu bezweifeln.
Das Jahr 2010 wird in der Geschichte für die Nachwelt als ein von schweren Naturkatastrophen geprägtes Jahr eingehen. Die Erde aber wird sich wohl kaum so schnell wieder beruhigen und es ist sehr wahrscheinlich, das weitere Katastrophen in der nächsten Zeit folgen werden.
Ist dieses die Ouvertüre zur Götterdämmerung?
Naht dieser Welt der Untergang?
Ich würde gerne die Antwort mit einem klaren Nein geben.
Wie wir wissen, ist im Leben nichts sicher und somit alles einem Wandel und einer durchaus abrupt eintretenden Wende unterzogen. Der einzige gute Rat an dieser Stelle ist: Mensch verliere nicht die Hoffnung und glaube an das Gute, so wendet sich dein Leben auch in die richtige Richtung.
20. Januar, Erdbeben in Haiti: Das Jahr 2010 beginnt mit einem Paukenschlag, das verheerendste Beben des 21. Jahrhunderts, zumindest gemessen an der Opferzahl. Die Zahlen schwankten zwischen 250.000 und 300.000 Opfer. Über 1,2 Millionen Menschen sind obdachlos.
Februar 2010 Erdbeben und Tsunami in Chile: das schwerste Beben, das Chile in den letzten 50 Jahren erleben musste. Darauf folgt ein Tsunami und innerhalb von 24 Stunden unglaubliche 70 Nachbeben. Wissenschaftler stellten anschließend eine Verschiebung der Erdachse und erhebliche Hebungen und Senkungen entlang der gesamten chilenischen Küstenlinie fest. Zwei Millionen Menschen waren betroffen und 342 sind dabei gestorben.
März 2010 Orkantief „Xynthia“: 60 Tote sind in Westeuropa. In Frankreich sterben 48 Menschen. Bis zu 180 Stundenkilometer fegt das Orkantief über Deutschland hinweg. Sieben Menschen sterben. Ein Verkehrschaos auf den Straßen, Schienen und in der Luft ist die Folge.
21. März Island Vulkanausbruch: Ein Vulkan bricht aus nahe dem Eyjafjallajökull-Gletscher auf Island. Bewohner der Ortschaften in der Nähe des Gletschers müssen ihre Wohnungen verlassen. Die Aschewolke des Vulkans legt Europas Flugverkehr für mehrere Tage lahm. Die finanziellen Ausfälle der Airlines werden nach Schätzungen zwischen 1,5 und 2,5 Milliarden Euro liegen, weltweit mussten mehr als 100.000 Flüge gestrichen werden. Der Ausbruch des Vulkans betrifft 10 Millionen Menschen.
27. März 2010 Zyklon in Australien: der Zyklons Ului sorgt an der Küste des australischen Queensland für einen längeren Stromausfall.
20. April 2010 Ölpest im Golf von Mexiko: Die Explosion und der Untergang der Ölplattform Deep Water Horizon, unglaubliche 666.000 Tonnen Öl gelangen in den Golf von Mexiko und bedrohen die Küste.
April 2010: Erdbeben in China / Provinz Qinghai: Bei dem Erdbeben kommen 2.220 Menschen ums Leben, mehr als 12.000 Menschen werden verletzt. Das chinesische Katastrophenministerium spricht von circa 225.000 Betroffenen.
20. April Erdrutsche und Überschwemmungen in Rio de Janairo: die schwersten Niederschläge der letzten fünf Jahrzehnte. Nach Behördenangaben sterben mindestens 145 Menschen. Die größte Anzahl der Opfer sind in den Armenvierteln, den Favelas, zu beklagen.
30. Mai 2010 Sturm Agatha: Der erste tropische Wirbelsturm der pazifischen Hurrikansaison 2010 trifft die zentralamerikanischen Staaten Guatemala und El Salvador. Sturzfluten und Erdrutsche werden ausgelöst, 152 Menschen sterben, 150.000 Menschen müssen ihre Häuser verlassen.
Ende Juli/Anfang August Waldbrände in Russland: Über 7.000 Brände fressen sich durch Russland und bedrohen die Hauptstadt Moskau. Das Land ruft den Notstand aus, über Moskau hängt zeitweise eine schwere Smogglocke, die schon einige Todesopfer gefordert hat. Das Feuer bedroht auch ein Atomforschungszentrum.
6. August Hochwasser Sachsen/Brandenburg: Starke Regenfälle verwandeln die Flüsse Oder und Neiße in reißende Gewässer. Viele Teile Sachsens und Brandenburgs werden überschwemmt. Über 11.000 Haushalte in Sachsen sind tagelang ohne Strom, drei Menschen sterben.
8. August Erdrutsch in China: Schwere Erdrutschen im Nordwesten Chinas. Mindestens 700 Tote, viele Menschen werden vermisst. Nach heftigem Regen waren im tibetischen Teil der Provinz Gansu mehrere Erdrutsche.
August 2010 Flutkatastrophe Pakistan: Das Wasser hat Häuser, Straßen und die Ernte fortgespült. Die Katastrophe betrifft rund ein Fünftel des Staatsgebietes. Nach Schätzungen sind 20 Millionen Menschen von der Flutkatastrophe betroffen und voraussichtlich mindestens 6 Millionen obdachlos.
August2010, Niger: starke Regenfälle verursachen Überschwemmungen. Ackerflächen und Weideland stehen unter Wasser. Unterernährung droht der Hälfte der rund 14 Millionen Einwohnern. Fast 200.000 Menschen sind obdachlos.
29. August 2010 Jakarta Indonesien. Ein Vulkanausbruch auf der indonesischen Insel Sumatra treibt Tausende Menschen in die Flucht getrieben. Der Mount Sinabung (2451 m) ist Sonntag zum ersten Mal seit 400 Jahren wieder ausgebrochen. Er schleudert Rauch und Asche in die Luft. Neben Atembeschwerden bedroht die Menschen jetzt der Lavastrom und als weitere Folge Überschwemmungen von Flüssen.
Was kommen wird, ist ungewiss, was bleibt, ist noch ungewisser.
© Bernard Bonvivant
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Heute ist nicht das Ende aller Tage und doch sind es der schlechten Tage 2010 zu viele. Es führt an den Rand der Sprachlosigkeit, wenn man die Liste der Katastrophen dieses Jahres betrachtet.
Am liebsten würde man hinausschreien in diese Welt: „Es reicht!“
Doch ob es genug ist, das ist eher zu bezweifeln.
Das Jahr 2010 wird in der Geschichte für die Nachwelt als ein von schweren Naturkatastrophen geprägtes Jahr eingehen. Die Erde aber wird sich wohl kaum so schnell wieder beruhigen und es ist sehr wahrscheinlich, das weitere Katastrophen in der nächsten Zeit folgen werden.
Ist dieses die Ouvertüre zur Götterdämmerung?
Naht dieser Welt der Untergang?
Ich würde gerne die Antwort mit einem klaren Nein geben.
Wie wir wissen, ist im Leben nichts sicher und somit alles einem Wandel und einer durchaus abrupt eintretenden Wende unterzogen. Der einzige gute Rat an dieser Stelle ist: Mensch verliere nicht die Hoffnung und glaube an das Gute, so wendet sich dein Leben auch in die richtige Richtung.
20. Januar, Erdbeben in Haiti: Das Jahr 2010 beginnt mit einem Paukenschlag, das verheerendste Beben des 21. Jahrhunderts, zumindest gemessen an der Opferzahl. Die Zahlen schwankten zwischen 250.000 und 300.000 Opfer. Über 1,2 Millionen Menschen sind obdachlos.
Februar 2010 Erdbeben und Tsunami in Chile: das schwerste Beben, das Chile in den letzten 50 Jahren erleben musste. Darauf folgt ein Tsunami und innerhalb von 24 Stunden unglaubliche 70 Nachbeben. Wissenschaftler stellten anschließend eine Verschiebung der Erdachse und erhebliche Hebungen und Senkungen entlang der gesamten chilenischen Küstenlinie fest. Zwei Millionen Menschen waren betroffen und 342 sind dabei gestorben.
März 2010 Orkantief „Xynthia“: 60 Tote sind in Westeuropa. In Frankreich sterben 48 Menschen. Bis zu 180 Stundenkilometer fegt das Orkantief über Deutschland hinweg. Sieben Menschen sterben. Ein Verkehrschaos auf den Straßen, Schienen und in der Luft ist die Folge.
21. März Island Vulkanausbruch: Ein Vulkan bricht aus nahe dem Eyjafjallajökull-Gletscher auf Island. Bewohner der Ortschaften in der Nähe des Gletschers müssen ihre Wohnungen verlassen. Die Aschewolke des Vulkans legt Europas Flugverkehr für mehrere Tage lahm. Die finanziellen Ausfälle der Airlines werden nach Schätzungen zwischen 1,5 und 2,5 Milliarden Euro liegen, weltweit mussten mehr als 100.000 Flüge gestrichen werden. Der Ausbruch des Vulkans betrifft 10 Millionen Menschen.
27. März 2010 Zyklon in Australien: der Zyklons Ului sorgt an der Küste des australischen Queensland für einen längeren Stromausfall.
20. April 2010 Ölpest im Golf von Mexiko: Die Explosion und der Untergang der Ölplattform Deep Water Horizon, unglaubliche 666.000 Tonnen Öl gelangen in den Golf von Mexiko und bedrohen die Küste.
April 2010: Erdbeben in China / Provinz Qinghai: Bei dem Erdbeben kommen 2.220 Menschen ums Leben, mehr als 12.000 Menschen werden verletzt. Das chinesische Katastrophenministerium spricht von circa 225.000 Betroffenen.
20. April Erdrutsche und Überschwemmungen in Rio de Janairo: die schwersten Niederschläge der letzten fünf Jahrzehnte. Nach Behördenangaben sterben mindestens 145 Menschen. Die größte Anzahl der Opfer sind in den Armenvierteln, den Favelas, zu beklagen.
30. Mai 2010 Sturm Agatha: Der erste tropische Wirbelsturm der pazifischen Hurrikansaison 2010 trifft die zentralamerikanischen Staaten Guatemala und El Salvador. Sturzfluten und Erdrutsche werden ausgelöst, 152 Menschen sterben, 150.000 Menschen müssen ihre Häuser verlassen.
Ende Juli/Anfang August Waldbrände in Russland: Über 7.000 Brände fressen sich durch Russland und bedrohen die Hauptstadt Moskau. Das Land ruft den Notstand aus, über Moskau hängt zeitweise eine schwere Smogglocke, die schon einige Todesopfer gefordert hat. Das Feuer bedroht auch ein Atomforschungszentrum.
6. August Hochwasser Sachsen/Brandenburg: Starke Regenfälle verwandeln die Flüsse Oder und Neiße in reißende Gewässer. Viele Teile Sachsens und Brandenburgs werden überschwemmt. Über 11.000 Haushalte in Sachsen sind tagelang ohne Strom, drei Menschen sterben.
8. August Erdrutsch in China: Schwere Erdrutschen im Nordwesten Chinas. Mindestens 700 Tote, viele Menschen werden vermisst. Nach heftigem Regen waren im tibetischen Teil der Provinz Gansu mehrere Erdrutsche.
August 2010 Flutkatastrophe Pakistan: Das Wasser hat Häuser, Straßen und die Ernte fortgespült. Die Katastrophe betrifft rund ein Fünftel des Staatsgebietes. Nach Schätzungen sind 20 Millionen Menschen von der Flutkatastrophe betroffen und voraussichtlich mindestens 6 Millionen obdachlos.
August2010, Niger: starke Regenfälle verursachen Überschwemmungen. Ackerflächen und Weideland stehen unter Wasser. Unterernährung droht der Hälfte der rund 14 Millionen Einwohnern. Fast 200.000 Menschen sind obdachlos.
29. August 2010 Jakarta Indonesien. Ein Vulkanausbruch auf der indonesischen Insel Sumatra treibt Tausende Menschen in die Flucht getrieben. Der Mount Sinabung (2451 m) ist Sonntag zum ersten Mal seit 400 Jahren wieder ausgebrochen. Er schleudert Rauch und Asche in die Luft. Neben Atembeschwerden bedroht die Menschen jetzt der Lavastrom und als weitere Folge Überschwemmungen von Flüssen.
Was kommen wird, ist ungewiss, was bleibt, ist noch ungewisser.
© Bernard Bonvivant
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Die Wildschweine erobern die Menschenwelt
Die Wildschweine erobern die Menschenwelt
Die Morgenstunde schien ihnen zum frühen Tod. Sie glaubten sie seien stark, fühlten sich unangreifbar, stürmisch im Drang und halbstark im Benehmen. Angelockt von diesem Menschenquartier versuchte die Horde hier zu landen. Kann einer Invasion Halbstarker ohne Plan solches gut gelingen? Nein!
Forscher Übermut tut selten gut. Während sie sich noch auf dem Erfolgskurs wähnten, hatten ihre Gegner längst die Stellung bezogen. Am Ende fielen die Angreifer in Scharen, dass hatten sie jetzt davon. Was aber sagten die Artgenossen zu diesem Verhalten. Das Oberschwein schrie: „Das lassen wir uns nicht bieten!“
Fortan zeigten die Wildschweine ungeniert den Menschen ihr Gesicht. Sie suhlten sich auf Straßen, durchwühlten die Friedhöfe und vernichteten genüsslich die Rebstöcke des Weinbergs. Kurzerhand begann ein wahrer Siegeszug, das Heer der Wildschweine sich ungeheuerlich vermehrte. Die neu Parole hieß: „Gewinner des Klimawandels sind wir!“ Damit auch die Menschen dies verstanden, zogen die Saubanden durch die Innenstädte. Ohne Scham wurden die Mütter in Angst und Schrecken versetzt.
In Vollmondnächten trieben ganze Horden Ihr Unwesen, zeigten ohne Scheu ihre Macht. Am schlimmsten aber waren die Jungtiere und Frischlinge. Es war kaum zu glauben, aber die Teenagerschwangerschaft wurde fast zur Normalität. Nervenstark zogen die Rabauken in der Menschenwelt ein. Das Wildschwein ist wie der Mensch. Es frisst, erobert, zerstört und duldet keine Eindringlinge.
Jetzt heißt es folglich: Treibjagd auf den Menschen oder ist es nur ein zurück zur Natur?
© Bernard Bonvivant
Autor des Romans "Das Chaos"
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Die Morgenstunde schien ihnen zum frühen Tod. Sie glaubten sie seien stark, fühlten sich unangreifbar, stürmisch im Drang und halbstark im Benehmen. Angelockt von diesem Menschenquartier versuchte die Horde hier zu landen. Kann einer Invasion Halbstarker ohne Plan solches gut gelingen? Nein!
Forscher Übermut tut selten gut. Während sie sich noch auf dem Erfolgskurs wähnten, hatten ihre Gegner längst die Stellung bezogen. Am Ende fielen die Angreifer in Scharen, dass hatten sie jetzt davon. Was aber sagten die Artgenossen zu diesem Verhalten. Das Oberschwein schrie: „Das lassen wir uns nicht bieten!“
Fortan zeigten die Wildschweine ungeniert den Menschen ihr Gesicht. Sie suhlten sich auf Straßen, durchwühlten die Friedhöfe und vernichteten genüsslich die Rebstöcke des Weinbergs. Kurzerhand begann ein wahrer Siegeszug, das Heer der Wildschweine sich ungeheuerlich vermehrte. Die neu Parole hieß: „Gewinner des Klimawandels sind wir!“ Damit auch die Menschen dies verstanden, zogen die Saubanden durch die Innenstädte. Ohne Scham wurden die Mütter in Angst und Schrecken versetzt.
In Vollmondnächten trieben ganze Horden Ihr Unwesen, zeigten ohne Scheu ihre Macht. Am schlimmsten aber waren die Jungtiere und Frischlinge. Es war kaum zu glauben, aber die Teenagerschwangerschaft wurde fast zur Normalität. Nervenstark zogen die Rabauken in der Menschenwelt ein. Das Wildschwein ist wie der Mensch. Es frisst, erobert, zerstört und duldet keine Eindringlinge.
Jetzt heißt es folglich: Treibjagd auf den Menschen oder ist es nur ein zurück zur Natur?
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Samstag, 10. Januar 2009
Das Chaos von Bernard Bonvivant
Der futuristische Debütroman „Das Chaos“ des Autoren Bernard Bonvivant thematisiert das Leben im Jahre 2028. In diesem Zukunftsroman werden die Überlebenschancen der nachfolgenden Generation aufgrund unzähliger Komplikationen in düsteren Farben dargestellt. Die von Bernard Bonvivant dargestellte Zukunftsperspektive gleicht einer Apokalypse mit einer Dominanz der älteren Gesellschaft, einer dramatisch zunehmenden Umweltzerstörung und einer Manipulation der Menschheit durch böse Machenschaften. In dieser Welt des Chaos und der Vernichtung entwickelt sich die Romanze zwischen Karl und Christina, die sie aus der Monotonität ihres Alltags reißt. Beide werden in einen Kampf gegen das totalitäre System verwickelt. Gemeinsam mit anderen Gegnern dieser aktuellen Lebensumstände engagieren sie sich für ein Projekt das einen Wandel der inhumanen Umstände und eine neue Welt prophezeit. Eine spannende gestaltete Zukunftsvision verspricht Dramatik und Leseunterhaltung auf höchster Ebene.
Deutschland im Jahre 2028. Für den 70-jährigen Karl beginnt der Tag wie immer ziemlich freudlos, als er sich auf den Weg zu einem 12-stündigen Arbeitstag im Amt für alte Angelegenheiten begibt. Die Welt um ihn herum hat sich in den letzten Jahrzehnten gravierend verändert: Die Überalterung der Gesellschaft, eine Zerstörung der Umwelt in apokalyptischen Ausmaßen und die Gleichschaltung der Menschen durch die verschwörerischen Machenschaften eines global agierenden Chemiekonzerns
lassen Endzeitstimmung aufkommen. Mit der beginnenden Beziehung zu Christina, einer im Untergrund lebenden Ärztin, ändert sich das bislang eintönige Leben Karls schlagartig, denn beide versuchen, sich der totalitären Ordnung zu entziehen. Sie werden schließlich Beteiligte eines grandiosen Zukunftsprojektes, geleitet von dem ehemaligen Schiffsingenieur Hans. Doch der Aufbau einer neuen Mikrowelt bleibt nicht ohne Grundsatzkonflikte. So arbeitet Professor Schneider, der bereits in einen Pharmaskandal unglaublichen Ausmaßes verwickelt war, ohne jede Rücksichtnahme auf ethische Bedenken an der Züchtung menschlichen Lebens, und auch andere verfolgen egoistische und äußerst riskante Ziele, die den Erfolg der neuen Welt immer wieder in Frage stellen. Und so bleibt es schließlich „Eva“, einer lernfähigen künstlichen Intelligenz, überlassen, die Menschen immer wieder daran zu erinnern, was wahre Menschlichkeit wirklich bedeutet…
Bernard Bonvivant, „Das Chaos“, erschienen im August von Goethe Literaturverlag,
590 Seiten , Paperback, Preis: 19,80 €, ISBN: 9783837200195
Deutschland im Jahre 2028. Für den 70-jährigen Karl beginnt der Tag wie immer ziemlich freudlos, als er sich auf den Weg zu einem 12-stündigen Arbeitstag im Amt für alte Angelegenheiten begibt. Die Welt um ihn herum hat sich in den letzten Jahrzehnten gravierend verändert: Die Überalterung der Gesellschaft, eine Zerstörung der Umwelt in apokalyptischen Ausmaßen und die Gleichschaltung der Menschen durch die verschwörerischen Machenschaften eines global agierenden Chemiekonzerns
lassen Endzeitstimmung aufkommen. Mit der beginnenden Beziehung zu Christina, einer im Untergrund lebenden Ärztin, ändert sich das bislang eintönige Leben Karls schlagartig, denn beide versuchen, sich der totalitären Ordnung zu entziehen. Sie werden schließlich Beteiligte eines grandiosen Zukunftsprojektes, geleitet von dem ehemaligen Schiffsingenieur Hans. Doch der Aufbau einer neuen Mikrowelt bleibt nicht ohne Grundsatzkonflikte. So arbeitet Professor Schneider, der bereits in einen Pharmaskandal unglaublichen Ausmaßes verwickelt war, ohne jede Rücksichtnahme auf ethische Bedenken an der Züchtung menschlichen Lebens, und auch andere verfolgen egoistische und äußerst riskante Ziele, die den Erfolg der neuen Welt immer wieder in Frage stellen. Und so bleibt es schließlich „Eva“, einer lernfähigen künstlichen Intelligenz, überlassen, die Menschen immer wieder daran zu erinnern, was wahre Menschlichkeit wirklich bedeutet…
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590 Seiten , Paperback, Preis: 19,80 €, ISBN: 9783837200195
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