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Montag, 6. Juni 2011

Eine interessante und kurze spirituelle Telefonberatung von heute- Kategorie: Amüsant




Eine interessante und kurze spirituelle Telefonberatung von heute- Kategorie: Amüsant

PS: Ich habe auf zu persönliche Passagen verzichtet:

Anruferin: Nach dem Geburtsdatum, Vornamen durchgegeben wurden, stellt gleich ihre Frage: Ob sie sich beruflich demnächst verbessern wird und bittet um schnelle Antworten, weil sonst das Gespräch zu teuer wäre.

Tedora: Empfiehlt zur Buchung eine konventionelle Beratung aus der Webseite damit sie zurückgerufen wird.

Anruferin: will trotzdem eine Telefonberatung

Tedora: Nennt den präzisen Datum in der Vergangenheit zur ihrer beruflichen Blütezeit(Kundin bestätigte) und sagt, dass sie Selbst eine gravierend falsche, berufliche Entscheidung damals getroffen hat, weshalb sie jetzt beruflich unzufrieden ist. Aktuell sind keine Verbesserungen in Sicht, aber ......

Anruferin: Sie unterbricht und sagt: Wie noch schlechter? Es ist gar nicht möglich!

Tedora: Doch, eine Verschlechterung ist immer möglich. Bei Ihnen, erstmal keine Verbesserung in Sicht aber ......

Anruferin: Unterbricht wieder und sagt: Ich bin selbst spirituell, Sie sind nicht die richtige Beraterin für mich!

Sie legt auf..


Mehr zu Tedora erfahren Sie auf deren Fanseite




Hier geht es zur Seite von Tedora mit der Info zur Kontaktaufnahme

MUT steht am Anfang aller positiven Entwicklungen! Lassen Sie sich motivieren!

Freitag, 31. Dezember 2010

Das Glück des Unheils

Das Glück des Unheils

Das Schlimme daran ist nicht etwa:

Wieso? Warum? Weshalb?

Nein! Es geschieht, einfach so,

danach stehst du vor dem Trümmerhaufen fragst:

Wo war, ich, als es geschah?

Nun wo wohl? Mittendrin! Wo denn sonst!

Ach! Interessant, weshalb habe ich es nicht gesehen?

Was für eine dämliche Frage!

Die meisten Menschen sehen, hören, fühlen nicht,

erst muss es im Gebälk krachen, damit sie begreifen:

Der Zeitpunkt der Entscheidung ist nah, er ist da!

Was kommt danach? Wie geht es weiter?

Die bangen Fragen hallen durch den Raum.

Mein Gott, es geht immer weiter, egal wohin.

Mal geht es rauf, um in die Tiefe zu stürzen,

da laufen die Gefühle Achterbahn, der Bauch grummelt.

Am Ende dieser Fahrt, da steht die Klarheit,

nicht nur vor den Augen, nein auch im Innern.

So mancher Irrtum wurde der Lehre wegen getan,

nur dies zu erkennen, vermag oft der Verstand nicht.

Da bedarf es keiner Logik, Heil kann auch entstehen,

wo scheinbar die Welt aus den Fugen gerät.

Ob ein Unheil deshalb wirklich Unheil ist,

das zeigt doch erst die Zeit, in ihrer reifen Blüte.

Hat also alles einen Sinn? Auch der tiefe Schrecken?

Um zu wissen, was es denn wirklich bringt,

musst du es behutsam drehen und wenden,

sorgfältig betrachten von allen Seiten. Und siehe da!

Ist erst der dunklen Wolkenschar gegangen,

dann kommt auch endlich wieder das helle Licht.

So erwächst die Erkenntnis, manch scheinbares Unheil,

es ist eher zu des Menschen Glück gemacht!

© Bernard Bonvivant, Schriftsteller, Germany



News auf Tedora.de :

Ein Nachkomme der Göktürken aus dem Altai- Gebirge
Lebensberatung und Selbstfindung
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Tedora mit Ihrem Neujahrsgruß

Das neue Jahr 2011

Je mehr Menschheit von Frieden sprach, desto unfriedlicher wurde sie. In der Hoffnung, dass es im Jahre 2011 endlich etwas mehr Ruhe herrscht als in den vergangegen Jahrtausende!

Ich wünschen uns allen ein friedvolles Rest 2010 und ein endlich durchgehend friedvolles Jahr 2011!



Besuchen Sie auch folgende Seite



Neue Texte und Diskussionen auf Tedora- kritische Esoterik Freunde- Spiritualität

Tedora, Pietro Mercuri und Bernard Bonvivant wünschen uns allen ein friedvolles Rest 2010 und ein erstmals durchgehend friedvolles Jahr 2011 in der Geschichte.

Samstag, 20. November 2010


Eine interessante Diskussion mit Tedora


Stimmt.. Ich habe in der Vergangenheit auch mal kostenlos beraten und gedacht, so könnte ich fremden Personen beistehen.

Es war definitiv Falsch!


Meine Erfahrung: Etwas kostenloses wird wertmässig nie so beachtet als etwas, wofür Menschen bezahlen und es sich leisten. Zahlt man für eine Beratung, hört man vie...l genauer zu und nutzt es auch mehr, weil es einen Wert hat, den man finanziell vergütet hat.


Es ist lange her, dass ich doch mal nachgab und kostenlos "beigestanden" bin. Das mache ich auch aus Rücksicht für Ratsuchende gar nicht mehr, weil es meine Zeit und Konzentration kostet und ihnen schliesslich auch nichts bringt, weil sie denken, eine private Freundin hört zu wie jede andere Freundin..


Wer mich als Beraterin aussucht und meine Beratung möchte, weiss, wie man einen Termin auf meiner Webseite bucht und muss mich nicht erst fragen, wie es zustande kommt. Eine hilfreiche Beratung fängt schon an, dass der Fragende sich im Vorfeld bemüht, dass ein Beratungsges...



Weitere Informationen zu diesem Thema und zur Person Tedora finden sie hier:


Tedora facebook


Tedora facebook Fanseite




Tedora

Donnerstag, 18. November 2010

Tedora hat allen Grund stolz zu sein auf ihren Erfolg und dieses will ich dann auch entsprechend würdigen mit einem kleinen Blogbeitrag


Tedora


Die erste spirituelle Lebensberaterin im deutschsprachigen Internet mit dem Spezialgebiet intuitive Auswandererberatung, Lebensberatung, Coaching, Spirituelle Seminare: Selbstfindung, Selbstliebe, Selbstachtung, Lebensfreude, intuitive Zukunftsdeutung.



und natürlich auch etwas für das Auge und Ohr bietet sich doch geradezu an:

Indianer- Schamanismus-Schamanen Ritual- Medium Tedora- Paraguay








bizinformation.org
Tedora.de hat einen Rang von 128.590 in Deutschland mit geschätzten 10.950 monatlichen Besuchern. Klicken Sie um mehr Details des Bewertungsberichts der Webseite zu sehen. Hinterlassen Sie ein Kommentar oder rezensieren Sie die Seite.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Cosmopolitistan - Kosmopolitistan - Kozmopolitistan

Cosmopolistan ein neues Wort ein neuer Begriff und vor allem ein neuer Ort.....

Die Erfinderin und Ideengeberin ist keine Unbekannte. Tedora hat etwas Neues


Cosmopolitistan - Kosmopolitistan - Kozmopolitistan


Bitte diesen Text, auch in andere Sprachen, die ihr kennt übersetzen.
Ich dachte an ein Ort, wo wir zusammen einfach schweigen, nicht um Beiträge zu schreiben oder zu platzieren. Dafür haben wir alle eigene Profile, Seiten, Blogs oder ähnliches. Ein symbolisches Zusammen kommen.. Sonst nichts.. Vielleicht habt ihr auch...

Vielleicht ....... brauchen wir im Leben neue Plätze, neue Wege und Herausforderungen, damit die Welt sich doch noch eint?

Damit das Leben seinen Wert wiederfindet?

Damit im Lärm des Alltags die Ruhe einkehrt?

Ich bin sehr gespannt wohin uns Cosmopolistan führen wird.


© Bernard Bonvivant

Mittwoch, 29. September 2010

Der Hexentanz zum Schlund der Hölle oder wie zaubert man sich weg

Der Hexentanz zum Schlund der Hölle oder wie zaubert man sich weg

Eine alte Frau, den Buckel krumm, das Haar schlohweiß, steht vor einer Feuerstätte in einem Wald. Auf dem Kopf einen schwarzer Hexenhut und in der Hand ihren Hexenstab. Ein schwarzer Mantel bedeckt ihren Körper.

Dieser Ort ist mystisch geweiht, schon ihre Urgroßmutter, ihre Großmutter und ihre Mutter kannten diesen geheimen Platz. Immer zur selben Zeit mitten in einer Vollmondnacht, sowie einer Neumondnacht versammelten sich die Frauen hier, um ihre Macht zu zelebrieren. Im Laufe der Jahre aber wurden es immer weniger Hexen, die zu diesem Platz kamen und nun ist sie die letzte ihrer Zunft.

Sie kann schon lange nicht mehr tanzen und laut singen. Was soll es, steht sie eben und flüstert ihre Beschwörungen in den Nachthimmel hinein. Vor ihr lodert die Flamme und nun gießt sie eine Flüssigkeit hinein, da beginnt die Flamme hell zu tanzen. Aus ihrer Manteltasche zieht sie ein Päckchen hervor, öffnet es und streut das Kraut auf ihre Hand. Die Hand führt sie zur Flamme hin und lässt das Kraut langsam hinab rieseln. Ein angenehmer Duft geht nun vom Feuer aus. Die Frau geht kurz hinüber zu einem jungen Baum, hier hängt ihre Tasche an einem Ast. Ein Buch wird aus der Tasche gezaubert, hastig wird darin geblättert.

Das Buch ist alt, der Text in einer alten Sprache, die Worte aber sind Hexenzauber. Endlich ist die passende Stelle gefunden. Die Hexe hält das Buch in Händen, steht vor der Flamme und flüstert ihre Litanei der Flüche. Aus ihrem Munde quellen die Verwünschungen hervor, prasseln hernieder auf die Flamen und nähren die Flammenzunge, die giert nach immer mehr.

Am Ende ihres langen Vortrages folgt der letzte Satz: „Feuer und Schwefel, Pest und Verderbnis, rotte aus das menschliche Leben.“ Sie blickt in die Flammen und wartet.
An einer anderen Stelle, kaum 200 Meter entfernt öffnet sich der Waldboden, Flammen züngeln empor und verbrennen die Erde, langsam frisst sich das Feuer vom Wurzelwerk an den Stämmen der umstehenden Bäume empor. Innerhalb von Minuten brennt der trockene Wald wie Zunder. Das Feuer bannt sich seinen Weg in Richtung der alten Hexe. Die Hitze ist enorm und die Kraft des Feuers nicht zu bändigen.

Ein Bauer sieht das Feuer und ruft die Feuerwehr. In den nächsten Stunden kommen die Feuerwehren aus den umliegenden Orten herbei, mehr als hundertzwanzig Feuerwehrmänner sind im Einsatz. Der Waldbrand entwickelt sich zu einer Katastrophe. Eine Gruppe von sieben Feuerwehrmännern wird samt Fahrzeug von den Flammen eingeschlossen und ihr Leben ausgelöscht.

Was aber geschah mit der Hexe? Sie starrte den Flammen entgegen und wartete. Der Boden riss immer weiter auf und die Gluthitze näherte sich ihrem Körper. Plötzlich geht alles ganz schnell, der Boden reißt auf einer Länge von gut zweihundert Metern auf und ein Flammenmeer verschlingt den geheimen Platz der Hexen mitsamt der Frau.
Die alte Hexe hat beim Verlassen, des Hauses vergessen das Licht im Flur auszumachen. Dem Nachbarn fällt dies am nächsten Tag auf. Er geht hinüber, um nach der Frau zu sehen. Die Eingangstür des Hauses ist nicht verschlossen und so sucht er im Haus nach der Frau. Diese ist spurlos verschwunden. Wenig später berichtet er seiner Frau von diesem Ereignis und sie beschließen die Polizei einzuschalten.

Die beiden Polizisten nehmen den Vorgang gelassen, so was kommt häufiger vor, meist tauchen die Vermissten wieder nach Stunden auf. Einer der Polizisten meint lächelnd. „ Wissen Sie, es war Vollmond gestern Nacht. Es ist gut möglich die alte Frau hat einen Spaziergang gemacht. Die kommt schon wieder zurück. Wir werden die Sache im Auge behalten.“

Im Radio läuft ein Hinweis zur Vermissten, in der Zeitung steht ein kleiner Beitrag und die Hexe bleibt, wie vom Erdboden verschluckt. Das löst natürlich Spekulationen aus über ihren Verbleib. Ein altes Weib weiß mehr zu berichten und es erzählt von Hexen und Waldgeistern. Bald schon sprudelt die Gerüchteküche voller Neuigkeiten.

Tage später ist die Frau immer noch verschollen und jetzt sagen die Leute ganz offen. „Das war eine alte Hexe und die hat sich weggezaubert.“ Dazu passt natürlich die Aussage einer Nachbarin. „Glauben Sie mir, ich habe die Frau auf einem Besen in den Himmel reiten sehen.“ Die Polizisten schütteln über so viel Unsinn den Kopf. Für sie steht fest, die Vermisste ist wahrscheinlich nicht mehr am Leben. Wo sie aber abgeblieben ist, können sie nun auch nicht wirklich sagen.

Was aber macht der Waldbrand? Es dauert immerhin gute drei Wochen, bis die Feuerwehr den Brand endlich unter Kontrolle hat. Immer noch brennt der offene Waldboden mit einer enormen Hitzeentwicklung. Unterirdische Waldbrände sind keine Seltenheit, sie sind sogar gefürchtet. Ein offener Brand ist leichter zu löschen, ein Brand des Waldbodens aber ist heimtückisch und schwer zu löschen.

Brennt es dann aber mit solch einer Wucht? Reißt die Erde dann so auf? Was war die Ursache dieses Feuers?

Die Antwort bringt ein Experte. In dem Waldgebiet verlaufen Kohleflöze, die sehr nah an der Oberfläche des Waldbodens liegen. Ein solches Flöz ist unter der Erde in Brand geraten. Die Flammen haben sich durchgefressen und eine enorme Hitze gebildet. Irgendwann kam dieser Brand dann an die Oberfläche und geriet mit der Luft in Berührung. Die Wirkung ist vergleichbar mit einem Brandbeschleuniger. Hat die Hexe den Brand beeinflusst?

Das ist eher unwahrscheinlich, sie war zur falschen Zeit am falschen Ort, ansonsten würde sie sicher noch am Leben sein. Die Frau selbst wird nie gefunden. Die Folge daraus wird sein, der Mythos wird Nahrung erhalten von der Hexe, die sich selbst weggezaubert hat in einer Vollmondnacht.

In 200 Jahren wird folgende Geschichte erzählt: Es gab einmal an diesem Ort eine Hexe die in einer Vollmondnacht spurlos verschwand. Seit diesem Tage geistert sie ruhelos durch den Ort. Immer wenn etwas Ungewöhnliches passiert, hat die Hexe ihre Finger mit im Spiel.


© Bernard Bonvivant, Schriftsteller


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Bernard Bonvivant, Pietro Mercuri und Tedora heißen Sie herzlich Willkommen!

Freitag, 24. September 2010

Gibt es Wunder?

Gibt es Wunder?


Nein! Die gibt es nicht, sie passen nicht in das definierte Regelwerk der Gesetzesmäßigkeiten. Das ist wissenschaftlicher Fakt! Was ich nicht beweisen kann, das kann auch nicht sein.

Wer hat nun diese Gesetzesmäßigkeiten vorgegeben?

Sie sind entstanden aus Menschenhand und werden zum Stein der Weisen.
Diese Weisen haben zuweilen aber auch ein Problem. Es gibt nun einmal Tatsachen, die nicht in das Regelwerk passen und doch gegeben sind. Für solche Fälle gibt es eine schlaue Lösung:

Die Ausnahme bestätigt die Regel.

Diese Form der Gestaltung von Gesetzesmäßigkeit gibt es nicht nur in der Grammatik. Folglich erklären wir die Ausnahme im Anhang zur Regel.

Damit gibt es eben keine Wunder zumindest für die Wissenschaft.

Gibt es demnach wirklich keine Wunder?

Es liegt an der Beweisführung und an der Gesetzesmäßigkeit, welche dem Wunder eben fehlen. Hätte das Wunder diese Eigenarten, dann wäre es auch kein Wunder mehr.

Seit Jahrtausenden glauben die Menschen an Wunder und solches gefällt der Wissenschaft natürlich nicht. Die Ausrottung dieser Wurzel gelingt aber genauso wenig. Es ist nun einmal ein Fakt, dass auf dieser Erde sich eben nicht alles in ein Röhrchen stecken lässt und am Ende im Labor ein Ergebnis steht.

Das Wunder ist eher dann eine Frage des Glaubens und des Willens. Im Volksmund heißt es so schön: „Der Glaube versetzt Berge.“

In diesem Ausspruch liegt ein langer menschlicher Erfahrungswert.

Nehmen wir zum Beispiel jene Kultstätten an denen sich über lange Zeiträume Menschen versammeln und um ein Wunder bitten, beten oder flehen. Erstaunlicherweise tragen sich dann an solchen Orten oder wenig später tatsächlich für einzelne Menschen wahre Wunder zu.

Wunder der Heilung, Wunscherfüllungen und was es so alles an Bedürfnissen eben gibt.

Geht das mit rechten Dingen zu? Ist es eine Form der Suggestion?

Nun es werden im Regelfall kleine Opfer dargebracht, Blumen aufgestellt, Kerzen entzündet, Duftstäbchen, bunte Bänder oder Blätter mit Wünschen aufgehängt. Diese Form ist unabhängig von Kultur oder Glaube.

Erstaunlicherweise erfahren auch viele Menschen tatsächlich Hilfe.

Vor vielen Jahren habe ich an einem kalten und stürmischen Winterabend im Dezember die Schwarze Madonna von Altötting besucht. Ich hatte mein Hotel verlassen und wollte noch ein wenig spazieren gehen. Mein Weg führte mich direkt zu diesem Ort und ich lief mehrfach diesen Wandelgang um die Kappelle. Ich staunte über die Vielzahl der Dankestafeln und die Inschriften. Ich betrat die Kapelle und wurde sofort von einer eigenartigen Atmosphäre umfangen, ich spürte förmlich eine mir nicht erklärbare Kraft, die von diesem Ort ausging. Diese Gefühle waren so stark, dass mir sogar irgendwann die Tränen die Wangen hinabliefen. Trotz der Kälte spürte ich die Wärme, die sich in meinem Körper ausbreitete. Nachdem ich lange Zeit die Madonna betrachtet hatte, setzte ich mich still auf die Bank und verweilte an diesem Ort.

Was immer auch damals mit mir geschah, eines ist für mich ohne Zweifel, an solchen Orten bestehen Kräfte, die in eine normale Erklärung des Weltbildes nicht hineinpassen.

Ähnliche Momente erlebte ich in der letzten Zeit, während meiner Besuche, an einer in meiner Heimat gelegen Marienstätte.

Die innere Stille und das Gefühl der Anwesenheit einer starken Kraft sind sicher keine Einbildung. Es ist eine Frage der Sensibilität. Das an solchen Orten dann tatsächlich kleine oder auch große Wunder vollbracht werden können, halte ich für meine eigene Person glaubwürdig.

Es bleibt dabei für mich unwichtig, ob solche Ereignisse in die Ansichten und Gesetzesmäßigkeiten einer Welt passen, die Wertigkeit des Seins kann an diesen Orten durchaus erfahren und neu definiert werden.

Das Wunder ist somit eine Frage der Spiritualität. Spätestens, wenn es ein neues großes Wunder geben wird, eine Massenheilung zum Beispiel, dann wird die Welt wieder das Problem haben zu erklären, wie solches möglich ist. Ich für meinen Teil würde empfehlen es einfach anzunehmen und sich zu freuen mit den Menschen.

Zerredet, zerpflügt und zerstört wird auf dieser Welt leider viel zu viel. Lasst es ein Wunder sein, wenn es dann geschieht, denn es gereicht den Menschen zum Glück und zur Hoffnung.



© Bernard Bonvivant, Autor des Romans das Chaos



Ein Nachkomme der Göktürken aus dem Altai- Gebirge


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