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Freitag, 31. Dezember 2010

Das Glück des Unheils

Das Glück des Unheils

Das Schlimme daran ist nicht etwa:

Wieso? Warum? Weshalb?

Nein! Es geschieht, einfach so,

danach stehst du vor dem Trümmerhaufen fragst:

Wo war, ich, als es geschah?

Nun wo wohl? Mittendrin! Wo denn sonst!

Ach! Interessant, weshalb habe ich es nicht gesehen?

Was für eine dämliche Frage!

Die meisten Menschen sehen, hören, fühlen nicht,

erst muss es im Gebälk krachen, damit sie begreifen:

Der Zeitpunkt der Entscheidung ist nah, er ist da!

Was kommt danach? Wie geht es weiter?

Die bangen Fragen hallen durch den Raum.

Mein Gott, es geht immer weiter, egal wohin.

Mal geht es rauf, um in die Tiefe zu stürzen,

da laufen die Gefühle Achterbahn, der Bauch grummelt.

Am Ende dieser Fahrt, da steht die Klarheit,

nicht nur vor den Augen, nein auch im Innern.

So mancher Irrtum wurde der Lehre wegen getan,

nur dies zu erkennen, vermag oft der Verstand nicht.

Da bedarf es keiner Logik, Heil kann auch entstehen,

wo scheinbar die Welt aus den Fugen gerät.

Ob ein Unheil deshalb wirklich Unheil ist,

das zeigt doch erst die Zeit, in ihrer reifen Blüte.

Hat also alles einen Sinn? Auch der tiefe Schrecken?

Um zu wissen, was es denn wirklich bringt,

musst du es behutsam drehen und wenden,

sorgfältig betrachten von allen Seiten. Und siehe da!

Ist erst der dunklen Wolkenschar gegangen,

dann kommt auch endlich wieder das helle Licht.

So erwächst die Erkenntnis, manch scheinbares Unheil,

es ist eher zu des Menschen Glück gemacht!

© Bernard Bonvivant, Schriftsteller, Germany



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Tedora mit Ihrem Neujahrsgruß

Das neue Jahr 2011

Je mehr Menschheit von Frieden sprach, desto unfriedlicher wurde sie. In der Hoffnung, dass es im Jahre 2011 endlich etwas mehr Ruhe herrscht als in den vergangegen Jahrtausende!

Ich wünschen uns allen ein friedvolles Rest 2010 und ein endlich durchgehend friedvolles Jahr 2011!



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Tedora, Pietro Mercuri und Bernard Bonvivant wünschen uns allen ein friedvolles Rest 2010 und ein erstmals durchgehend friedvolles Jahr 2011 in der Geschichte.

Mittwoch, 29. September 2010

Der Hexentanz zum Schlund der Hölle oder wie zaubert man sich weg

Der Hexentanz zum Schlund der Hölle oder wie zaubert man sich weg

Eine alte Frau, den Buckel krumm, das Haar schlohweiß, steht vor einer Feuerstätte in einem Wald. Auf dem Kopf einen schwarzer Hexenhut und in der Hand ihren Hexenstab. Ein schwarzer Mantel bedeckt ihren Körper.

Dieser Ort ist mystisch geweiht, schon ihre Urgroßmutter, ihre Großmutter und ihre Mutter kannten diesen geheimen Platz. Immer zur selben Zeit mitten in einer Vollmondnacht, sowie einer Neumondnacht versammelten sich die Frauen hier, um ihre Macht zu zelebrieren. Im Laufe der Jahre aber wurden es immer weniger Hexen, die zu diesem Platz kamen und nun ist sie die letzte ihrer Zunft.

Sie kann schon lange nicht mehr tanzen und laut singen. Was soll es, steht sie eben und flüstert ihre Beschwörungen in den Nachthimmel hinein. Vor ihr lodert die Flamme und nun gießt sie eine Flüssigkeit hinein, da beginnt die Flamme hell zu tanzen. Aus ihrer Manteltasche zieht sie ein Päckchen hervor, öffnet es und streut das Kraut auf ihre Hand. Die Hand führt sie zur Flamme hin und lässt das Kraut langsam hinab rieseln. Ein angenehmer Duft geht nun vom Feuer aus. Die Frau geht kurz hinüber zu einem jungen Baum, hier hängt ihre Tasche an einem Ast. Ein Buch wird aus der Tasche gezaubert, hastig wird darin geblättert.

Das Buch ist alt, der Text in einer alten Sprache, die Worte aber sind Hexenzauber. Endlich ist die passende Stelle gefunden. Die Hexe hält das Buch in Händen, steht vor der Flamme und flüstert ihre Litanei der Flüche. Aus ihrem Munde quellen die Verwünschungen hervor, prasseln hernieder auf die Flamen und nähren die Flammenzunge, die giert nach immer mehr.

Am Ende ihres langen Vortrages folgt der letzte Satz: „Feuer und Schwefel, Pest und Verderbnis, rotte aus das menschliche Leben.“ Sie blickt in die Flammen und wartet.
An einer anderen Stelle, kaum 200 Meter entfernt öffnet sich der Waldboden, Flammen züngeln empor und verbrennen die Erde, langsam frisst sich das Feuer vom Wurzelwerk an den Stämmen der umstehenden Bäume empor. Innerhalb von Minuten brennt der trockene Wald wie Zunder. Das Feuer bannt sich seinen Weg in Richtung der alten Hexe. Die Hitze ist enorm und die Kraft des Feuers nicht zu bändigen.

Ein Bauer sieht das Feuer und ruft die Feuerwehr. In den nächsten Stunden kommen die Feuerwehren aus den umliegenden Orten herbei, mehr als hundertzwanzig Feuerwehrmänner sind im Einsatz. Der Waldbrand entwickelt sich zu einer Katastrophe. Eine Gruppe von sieben Feuerwehrmännern wird samt Fahrzeug von den Flammen eingeschlossen und ihr Leben ausgelöscht.

Was aber geschah mit der Hexe? Sie starrte den Flammen entgegen und wartete. Der Boden riss immer weiter auf und die Gluthitze näherte sich ihrem Körper. Plötzlich geht alles ganz schnell, der Boden reißt auf einer Länge von gut zweihundert Metern auf und ein Flammenmeer verschlingt den geheimen Platz der Hexen mitsamt der Frau.
Die alte Hexe hat beim Verlassen, des Hauses vergessen das Licht im Flur auszumachen. Dem Nachbarn fällt dies am nächsten Tag auf. Er geht hinüber, um nach der Frau zu sehen. Die Eingangstür des Hauses ist nicht verschlossen und so sucht er im Haus nach der Frau. Diese ist spurlos verschwunden. Wenig später berichtet er seiner Frau von diesem Ereignis und sie beschließen die Polizei einzuschalten.

Die beiden Polizisten nehmen den Vorgang gelassen, so was kommt häufiger vor, meist tauchen die Vermissten wieder nach Stunden auf. Einer der Polizisten meint lächelnd. „ Wissen Sie, es war Vollmond gestern Nacht. Es ist gut möglich die alte Frau hat einen Spaziergang gemacht. Die kommt schon wieder zurück. Wir werden die Sache im Auge behalten.“

Im Radio läuft ein Hinweis zur Vermissten, in der Zeitung steht ein kleiner Beitrag und die Hexe bleibt, wie vom Erdboden verschluckt. Das löst natürlich Spekulationen aus über ihren Verbleib. Ein altes Weib weiß mehr zu berichten und es erzählt von Hexen und Waldgeistern. Bald schon sprudelt die Gerüchteküche voller Neuigkeiten.

Tage später ist die Frau immer noch verschollen und jetzt sagen die Leute ganz offen. „Das war eine alte Hexe und die hat sich weggezaubert.“ Dazu passt natürlich die Aussage einer Nachbarin. „Glauben Sie mir, ich habe die Frau auf einem Besen in den Himmel reiten sehen.“ Die Polizisten schütteln über so viel Unsinn den Kopf. Für sie steht fest, die Vermisste ist wahrscheinlich nicht mehr am Leben. Wo sie aber abgeblieben ist, können sie nun auch nicht wirklich sagen.

Was aber macht der Waldbrand? Es dauert immerhin gute drei Wochen, bis die Feuerwehr den Brand endlich unter Kontrolle hat. Immer noch brennt der offene Waldboden mit einer enormen Hitzeentwicklung. Unterirdische Waldbrände sind keine Seltenheit, sie sind sogar gefürchtet. Ein offener Brand ist leichter zu löschen, ein Brand des Waldbodens aber ist heimtückisch und schwer zu löschen.

Brennt es dann aber mit solch einer Wucht? Reißt die Erde dann so auf? Was war die Ursache dieses Feuers?

Die Antwort bringt ein Experte. In dem Waldgebiet verlaufen Kohleflöze, die sehr nah an der Oberfläche des Waldbodens liegen. Ein solches Flöz ist unter der Erde in Brand geraten. Die Flammen haben sich durchgefressen und eine enorme Hitze gebildet. Irgendwann kam dieser Brand dann an die Oberfläche und geriet mit der Luft in Berührung. Die Wirkung ist vergleichbar mit einem Brandbeschleuniger. Hat die Hexe den Brand beeinflusst?

Das ist eher unwahrscheinlich, sie war zur falschen Zeit am falschen Ort, ansonsten würde sie sicher noch am Leben sein. Die Frau selbst wird nie gefunden. Die Folge daraus wird sein, der Mythos wird Nahrung erhalten von der Hexe, die sich selbst weggezaubert hat in einer Vollmondnacht.

In 200 Jahren wird folgende Geschichte erzählt: Es gab einmal an diesem Ort eine Hexe die in einer Vollmondnacht spurlos verschwand. Seit diesem Tage geistert sie ruhelos durch den Ort. Immer wenn etwas Ungewöhnliches passiert, hat die Hexe ihre Finger mit im Spiel.


© Bernard Bonvivant, Schriftsteller


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Sonntag, 26. September 2010

Freundschaft – welche Wertigkeit hat Sie? Was bedeutet Sie?

Freundschaft – welche Wertigkeit hat Sie? Was bedeutet Sie?

In der heutigen schnelllebigen Zeit sind die Menschen schnell dabei, scheinbare Freundschaften zu schließen. Dieser Umstand wird begünstigt durch das Internet und vor allem durch den suggerierten Glauben alles müsse im Leben schnell gehen, damit es gut geht.

In früheren Jahrhunderten wurde die Freundschaft höher bewertet und musste verdient werden. Es war eine Ehre und Verpflichtung zugleich, die auf gegenseitiger Achtung und Respekt voreinander begründet war. Ein Freund hätte nie einen Freund verraten oder gar das vertraute Wort missbraucht.

Und heute?

Viele Freundschaften sind reine oberflächliche Beziehungen ohne tiefere Wertigkeit. Es sind eigentlich nur Bekanntschaften, mehr nicht. Es besteht weder eine ordentliche Beziehungspflege, noch ein Interesse an einer Beziehung zu arbeiten.
Diese „Freundschaften“ sind weder auf Dauer noch auf Zuverlässigkeit ausgelegt. Im Grunde will keiner der Beteiligten wirklich eine tiefere Beziehung mit einer Verantwortung eingehen, damit aber wird auch nicht der Status einer wirklichen Freundschaft erreicht.

Einige Beispiele von Beziehungen, die eben nicht der Wertigkeit einer Freundschaft entsprechen, möchte ich hier geben.

Betrachten wir Männerfreundschaften, die eher den Status einer losen Bekanntschaft haben.

Günter und Harald sind angeblich die besten Kumpels. Günter fragt Harald, ob er sich bei ihm die Bohrmaschine ausleihen kann. Harald gibt sie ihm und fragt, ob er sich seinen Dampfstrahler ausleihen kann, im Gegenzug. Kein Problem. Jetzt hat Günter die Balkonplatten gereinigt und der Dampfstrahler ist noch nicht sauber. Harald nimmt den Dampfstrahler und denkt. – Der könnte wirklich Mal seine Geräte besser pflegen. Hoffentlich kriege ich meine Bohrmaschine heil zurück. - Er sagt kein Wort zu seinem angeblichen guten Freund. Dieses tut er später bei einem anderen guten Freund, mit den entsprechenden Ausschmückungen und Attributen.

Ist dies nun wahre Männerfreundschaft? Eher nicht!

Betrachten wir Frauenfreundschaften, die eher den Status einer losen Bekanntschaft haben.

Nicole und Babette sind angeblich die besten und treuesten Freundinnen. Ist dem wirklich so? An einem Sonntagmorgen stellt Babette fest ihr fehlen Eier, sie will Kalbsschnitzel Wienerart zu bereiten. Was soll es, wozu hat man die beste Freundin? Sie marschiert zwei Häuser weiter und fragt Nicole ob diese ihr Eier leihen kann. Sie sieht gleich die verheulten Augen, außerdem scheint es Nicole schlecht zu gehen. So fragt sie nach dem Grund. Nicole bittet sie um Verschwiegenheit, ihr ist der Vorfall äußerst peinlich. Was war geschehen? Nicoles bessere Hälfte hat wieder einmal die Nacht durchgezecht und ist im Suff gegen den Laternenpfahl vor der Haustür gelaufen. Sie hat ihm ins Haus geholfen, zu Bett gebracht und außerdem stinkt ihr Schlafzimmer wie eine Schnapsbrennerei. Das ist ihr sehr peinlich. Was macht unsere Babette? Die bedauert ihre „Freundin“ und bringt ihre Eier heil nach Hause auf den Küchentisch. Dann aber hat sie bereits den Telefonhörer in der Hand, um natürlich wieder eine ihrer besten Freundinnen zu informieren. Innerhalb kurzer Zeit weiß der halbe Ort bescheid. Spätestens am Montagmorgen im Bäckerladen, wird es dann so richtig peinlich für Nicole.

Ist dies nun wahre Frauenfreundschaft? Eher nicht!

Betrachten wir nun Freundschaften zwischen Mann und Frau.

In der heutigen Zeit geht es meist richtig schnell, hat ja keiner mehr so richtig Zeit. Der größte Teil der Beziehungen beginnt auf der Ebene der Triebe, sprich sexueller Reize, dabei wird aber keine tiefergehende Beziehungsebene angestrebt. Um es bildlich auszusprechen, da brennt lichterloh das Stroh. Nur wie lange brennt Stroh? Eben, viel zu kurz und dann bleibt kalte Asche zurück. Der Begriff Sommerliebe passt hier durchaus, die Qualität dieser Freundschaft ist zeitlich begrenzt. Nach ein paar Monaten sieht es dann so aus: Am Samstagabend will er im Fernsehen Sport sehen und sie würde gerne wieder einmal ein Restaurant besuchen. Es gelingt ihr mühsam, ihren Freund zu überzeugen. Sie gehen in das Restaurant, sitzen an einem Fensterplatz, er schaut gelangweilt zum Fenster hinaus, sie in die Speisekarte. Sie: „Liebling soll ich das Rumpsteak nehmen oder eher die Filetspitzen.“ Er meint dazu aus dem Fenster schauend. „Unser Club hat heute 2:0 gewonnen.“

Ist das noch wahre Freundschaft? Diese Beziehung wird doch mit großer Wahrscheinlichkeit gerade zu Grabe getragen.

Warum halten Freundschaften nicht, was sie scheinbar versprechen?

Oft werden Freundschaften zu schnell, zu oberflächlich und eben ohne Wertigkeit geschlossen. Hier gilt durchaus der alte Volksmund: Drum prüfe sich, was sich bindet!
Dieser Ansatz ist überhaupt nicht verkehrt und keineswegs überholt. Eine wahre Freundschaft ist tatsächlich eine Bindung auf Gegenseitigkeit. Es kommt nämlich entscheidend darauf an, welche Vereinbarungen getroffen sind. Das ist zwar kein eheähnliches Verhältnis aber dennoch ein partnerschaftliches Verhältnis, somit auf Wertigkeiten fußend, die geprägt werden von gemeinsam zu definierender Moral und Ethik. Der Anerkennung der Freundschaft, der Achtung und des Respekts voreinander.
Ein Beispiel: Vereinbaren Freunde über ihre Geheimnisse zu schweigen, dann ist dies verbindlich. Gute Freunde würden sich eher die Zunge abbeißen, als ihre Freundschaft zu verraten.

Nur so kann überhaupt eine Freundschaft wachsen und sich entwickeln hin zu einem großen und starken Vertrauensverhältnis. Im Grunde ist das Beziehungspflege, wahre Freundschaften entwickeln sich langsam und lassen sich Zeit im Wachstum. Der große Vorteil liegt darin, solche Gebilde wachsen wie ein Baum fest zueinander und erreichen die Festigkeit eines Felsen in der Brandung der See.

Solche Freundschaften sind demnach geeignet, zu einer Beziehung für ein Leben zu werden. Sie haben sich geprüft, ausgerichtet, vereinbart und zielorientiert, damit sind solche Beziehungen absolut alltagstauglich.

Am Ende vielleicht noch ein Spruch aus dem Volksmund: „Wahre Freundschaft hält ein Leben lang.“

Fazit: Wahre Freundschaften sind selten und damit ein sehr kostbares und wertvolles Gut.


© Bernard Bonvivant,

Autor des Romans „Das Chaos

Das Rätsel geheimnisvoller Kreise

Das Rätsel geheimnisvoller Kreise


Einst standen sie staunend vor den Kreisen auf ihren Feldern. Sie murmelten, es ginge nicht mit rechten Dingen zu. Wie kamen runde Kreise auf ihre Felder?

Keine Panik! Dafür gab es reichlich Erklärung. Aus aller Welt stürmten die Wissenden herbei. Bald war das Rätsel schon gelöst. Es sind die Außerirdischen, die landeten mit ihren Ufos hier. So manche Stimme sich erhob, mit eigenen Augen habe man es gesehen. Runde Ufos und kleine Wesen, im Aussehen Ähnlichkeit mit Marsmenschen. Grün sei ihre Hautfarbe, kein Wunder, das macht das Chlorophyll in ihrer Nahrung. Die Wissenden schrieben Bücher und wussten gar, woher diese Wesen wirklich kamen. Diese Rasse war hochintelligent, schließlich verstand sie sich auf geometrische Formen. Manche konnten sogar in den Kreisen Mitteilungen an die Menschheit lesen.

Eine neue Mystik wurde geboren, bald schon würden diese Wesen die Erde in Scharen bevölkern.

Einige Zeitgenossen erschrocken den Untergang der Welt priesen, andere Propheten ließen diese Nachrichten völlig kalt. In Buchhandlungen war es der Bestseller: Die Außerirdischen kommen, Außerirdische gibt es wirklich, Kontakt zu einer anderen Welt. Das waren noch Zeiten und an jeder Ecke dieser Erde wuchsen die Spekulationen fast bis zum Himmelszelt. Die Kornkreise als Zeichen einer anderen Zivilisation.

Eines Tages aber wart das Geheimnis nicht länger unter Verschluss gehalten, es offenbarte sich die Wahrheit dieses Streichs. Der Mohn trägt die Schuld, was steht er auch so auf den Wiesen und Äckern herum.

Das unwissende Tierchen fand daran sein Plaisirchen. Am schönsten aber war der Rausch, der führte zu mancherlei Dingen. Eines aber erstaunte, hat der Mensch einen Rausch so gibt es zuweilen Probleme geradeaus zu gehen, unser Tierchen dagegen wurde zum Meister der Geometrie. Lustig hüpfte es davon und rief: „Ich bin Halt nur ein Känguru!“

Was aber lehrt die Welt daraus?

Gott sei Dank waren es keine Erdmännchen. Die hätten nämlich kreisrunde Löcher gemacht. Am Ende wäre die Welt löchrig wie ein Schweizerkäse gewesen.

Die Weltuntergangspropheten hätten in ihre Hörner gestoßen, wäre doch endlich der Beweis vom nahen Untergang dieser Erde erbracht gewesen. So aber löste sich das Rätsel der geheimnisvollen Kreise auf natürliche Weise auf.

Der Weltuntergang verschob sich erneut auf Sankt Nimmerleinstag nach hinten hinaus.

Mancher große Seher stellte bekümmert fest, er durfte sich neu orientieren. Einige Propheten zogen unter dem Gelächter der Leute weiter auf der Strasse des Lebens auf der Suche nach neuen Rätseln.


© Bernard Bonvivant,


Schriftsteller, Germany


Hinweis auf besondere Angebote:


MediumTedora

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Sonntag, 12. September 2010

Er bestand aus allen drei Reichen auch Regnum genannt, aus Körper, Geist und Seele

Er bestand aus allen drei Reichen auch Regnum genannt, aus Körper, Geist und Seele


Der Weg führt mitten in die Welt der Esoterik, neben dem Freigeist herrschen, vor allem die Philosophie in der Esoterik.

In der Esoterik kommen wir nicht an den Zeiten der Alchemie vorbei, genau so wenig wie an Platon. Diese Weltanschauung ist wahrscheinlich die älteste Spiritualität auf dieser Erde. Sie ist eine der schönsten Künste im Wort und im Geist.

Leider ist die Esoterik heutiger Tage stark geprägt von den Ansichten der Wahrsager, Kartenleger, Pendler, Engelskartenseher, Glaskugelseher, Glücklichmacher, Partnerrückführer und nicht zu vergessen, den Hotlinern ins Jenseits.

Warum ich leider schreibe?

Esoterik ist vielmehr eine Philosophie, eine Wissenschaft und keine Gelddruckmaschine. Die reine Esoterik ist geprägt vom Freidenkertum, der Suche nach der Wahrheit, dem Sinn und der Zukunft der menschlichen Freiheit. Sie betrachtet die Gesamtheit des Daseins als eine Einheit, benennt diese Betrachtung: Universum. In diesem Universum gibt es nur eine einzige schöpferische Kraft, die des einen Gottes. Wir umschreiben diese Macht mit dem Wort Gott. In der Spiritualität gibt es durchaus mehrere Gedankengänge, die eine Seite glaubt an diesen Gott, die andere Seite führt ins Nichts und lehnt ihn ab.

Das ist eben die Esoterik, viele Richtungen, Strömungen und Meinungen führen zu einem Meer der Antworten.

Welche Antworten aber sind richtig in diesem Meer?

Esoteriker lieben diese Vielfalt. Sie sind ein ganzes Leben lang auf der Suche nach der einen wahren Antwort.

Bernard Bonvivant ist da keineswegs anders. Er schreibt über den Stein der Weisen. Sein Stein aber kommt nicht aus Menschenhänden, er kommt direkt aus der Hand des wahren Gottes.

Das ist auch die Antwort der Alchemie, der Stein besteht aus Körper, Geist und Seele.

Nehmen wir an, ein Schöpfer hat dieses Universum geschaffen, so ist in allem auf Erden auch ein Stück dieses Schöpfers. Der Mensch selbst ist somit nur ein winzig kleiner Bestandteil des Ganzen.

Dieses Gedankenspiel ist nicht neu, eine Reihe namhafter Persönlichkeiten (Dichter, Denker und Wissenschaftler) haben sich damit beschäftigt. An manchen Stellen haben Sie sogar Ihre Meinung offen kundgetan, an anderen Stellen durch die Zeilen gesprochen. Lesen heißt nicht nur Buchstaben kennen, sondern auch durch die Formulierung und Satzstellung einen Blick dahinter zu werfen.

Ich will meine Gedanken beschließen mit dem Satz:

Nur weil wir etwas nicht sehen, riechen, fühlen, anfassen können, heißt nicht, es ist nicht vorhanden. Es entzieht sich lediglich unserer Wahrnehmung, dass gleiche gilt für unsere Seele, wer sie nicht sucht und mit ihr kommuniziert, der kann sie auch nicht in seinem Innern finden.

© Bernard Bonvivant


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Samstag, 11. September 2010

Die Zukunft 2025 - Leben hinter der Mauer

Hallo liebe Leserinnen und Leser dieses Forums. An allen Ecken und Enden dieser Welt diskutieren die Menschen über die Zukunft.

Die Farbe reicht von rosig bis tief schwarz. Überhaupt scheint die Düsterheit offenbar mystisch zu sein. Stimmt aber nicht! Die Esoterik ist zwar ein Sammelbecken für alle Stilrichtungen und jeder sucht sich dort seinen eigenen Platz, nur grundsätzlich gilt es positiv zu denken. Damit will ich sagen wer das Dunkele forciert, darf sich nicht wundern, wenn es um ihn herum nicht mehr hell und schön ist.

Ich habe mich gefragt, was ist in den letzten Jahrzehnten passiert ist, welche Auswirkungen werden diese auf unser heutiges Leben haben. Natürlich kann niemand genau vorausahnen, was uns die Zukunft bringt. Viele Teile dieses Puzzles sind und bleiben Unbekannte in diesem Spiel. Verschiedene Ereignisse sind aber dennoch sozusagen Markierungen und entlang dieser Steine läuft das Leben. Natürlich können neue Begebenheiten eine Kursänderung erbringen und gerade darauf setzen wir ja in der Esoterik.

Es geht nicht darum im Recht zu sein, es geht darum zu versuchen diese Welt ein wenig in eine andere Richtung zu schieben, hin zu einer Balance. Das ist natürlich immer ein Schritt auf Messerschneide. Gelingt das Kunststück ist der Visionär der Held, misslingt der Akt wird er sofort zum Narren.

Im Prinzip ist es vergleichbar mit dem Rad des Lebens, dem Schicksalsrad. Für manchen Zeitgenossen wird es eher zum Hamsterrad, für andere Menschen eine Fahrt ins Blaue.

Aus heutiger Sicht geht es erst einmal bergab. Was aber könnte sich aus dieser Talfahrt entwickeln? Ich hoffe auf einen friedlichen Wandel, leider aber spielen auch noch andere Spieler mit und so werden wir erst in 10 Jahren mehr wissen. Das Schwert bleibt in der Scheide oder eben nicht.

In den nächsten Jahren wird sich die Verarmung zu einer Geisel entwickeln. Es wird immer mehr Menschen geben, deren Zukunft beschwerlich sein wird. Die sozialen Netze werden immer grobmaschiger werden. Am Ende führt die Armut in der Lebensarbeitszeit über in die Altersarmut. Das hängt mit den niedrigen Beiträgen in die Altersicherungssysteme zusammen und mit dem fehlenden Kapital einen Grundstock für das Alter zu bilden.

Diese Erkenntnis wird erst im Laufe des nächsten Jahrzehntes greifen, noch wird darüber gelächelt. Die Folgen für die Folgegenerationen sind eigentlich schon zu sehen.

Wie also wird unsere Welt 2025 aussehen? – Leben hinter Mauern!

Denkbar, bereits heute werden die Elendsviertel systematisch abgeriegelt. In vielen Ländern wird das Elend bereits jetzt hinter Mauern versteckt. An manchen Stellen sogar mit Sicherung durch spezielle Überwachung durch den Staat.

Der Mangel an Grundnahrungsmittel und die Verfeinerung von Produktionstechniken führt zu immer mehr Einsatz von Chemie, statt Nahrungsmittel. Dieses Spiel lässt sich noch verbessern. Der Mensch der Zukunft kann über entsprechende Zugaben somit nicht nur versorgt, sondern auch kontrolliert werden.
Lachen sie nur ruhig an dieser Stelle, die Tür zur Möglichkeit ist bereits geöffnet. Stellt sich die Frage, wann ist das Tor sperrangelweit offen?

Immer mehr Menschen werden aufgrund des fehlenden Geldes obdachlos werden. Diese Menschen finden Zuflucht in den Elendsvierteln, sicher hinter Mauern.

Was heute bereits Realität ist in vielen Großstädten dieser Welt wird dann zum Alltag. Der größte Teil der Menschheit droht zu verelenden.

Wie würden sie damit umgehen, hätten sie die Macht?


Die Verfahrensweise ist denkbar einfach und schon oft in der Vergangenheit probiert worden. Die Geschichtsbücher sind davon voll und Hollywood hat mit viel Stoff auf der Leinwand gedient.

Der nächste Schritt heißt also totale Überwachung. Zur Zeit wird daran heftig gebastelt und in der Zukunft droht die absolute Kontrolle. Im Klartext bedeutet dies, der Verlust aller persönlichen Rechte.

Die Folge daraus wird sein, die Menschenrechte gehen ebenso verloren.

Jetzt betrachten wir die Steinchen und schauen wohin der Weg uns führen könnte.

Die meisten Menschen werden im Jahre 2025 hinter Mauern leben, in einer total überwachten Welt. Geprägt von der Abhängigkeit entstanden durch chemische Nahrungsmittelzufuhr. Seuchen und Krankheiten werden sie dezimieren, sie haben kein Geld um einen Arzt oder gar Medizin zu bezahlen. Frauen wie Männer werden unfruchtbar werden.

Wer aber werden ihre Bewacher sein?


Es werden die Androiden sein. Jene künstliche Lebensform, geschaffen zur Hilfe für den Menschen, wird zum letzten Begleiter einer aussterbenden Rasse.

Haben wir noch eine Chance?

Ja, wir haben Sie! Lese die Vergangenheit und du wirst sehen, wie die Zukunft werden könnte. Wir haben die Möglichkeit aus unseren Fehlern zu lernen und wir haben die Möglichkeit unsere Welt positiv zu verändern. Es ist noch nicht zu spät, aber es ist sprichwörtlich kurz vor zwölf.

Die Esoterik sieht das Ganze. In ihrer Philosophie gibt es über Jahrtausende große Köpfe und Denker. Aus dieser Richtung wehe der neue Wind in diese Welt, damit wir eine neue Blütezeit und nicht Trauerzeit erleben werden.

© Bernard Bonvivant


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Sonntag, 5. September 2010

Heute stelle ich eine interessante und informative Seite aus der Welt der Esoterik vor.

Lassen Sie sich einfach entführen von den schönen und mystischen Bildern.
Der Beitrag ist sehenswert und liefert einen tiefen Einblick,
in das Leben mit der Natur und in eine ganz andere Welt.




Tedora

Lebensberatung und Selbstfindung




Die erste spirituelle Lebensberaterin im deutschsprachigen Internet mit dem Spezialgebiet intuitive Auswandererberatung. Lebensberatung, Coaching, Spirituelle Seminare: Selbstfindung, Selbstliebe, Selbstachtung, Lebensfreude, intuitive Zukunftsdeutung.


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Übrigens hier geht es zur Seite von tedora

Freitag, 3. September 2010

Keine Vorhersage für Stammkunden!

Keine Vorhersage für Stammkunden!

In der Fußgängerzone steht eine Zigeunerin und sagt die Zukunft voraus. Da kommt ein älterer Herr und lässt sich die Zukunft aus der Hand lesen. Die Zigeunerin sagt ihm ein langes Leben voraus, viel Glück und Geld. Überglücklich geht der Mann zum nahen Zebrastreifen und wird von einem Auto überfahren. Empört sich eine ältere Passantin: „Da haben Sie wohl Mist vorausgesagt!“ Die Zigeunerin winkt ab. „Weiß auch nicht! Das ist diese Woche schon der Dritte an diesem Zebrastreifen. Ist eine schlechte Woche für mich, waren alles Stammkunden von mir.“

© Bernard Bonvivant, Schriftsteller, Germany

Autor des Romans „Das Chaos“


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Handlesen will gelernt sein!

Handlesen will gelernt sein

Eine junge und eine alte Zigeunerin treffen sich auf dem Jahrmarkt.
Sagt die junge Zigeunerin: „Oh, auf Dich kommt die nächste Zeit viel
Ärger zu.“ Entgegnet die alte Zigeunerin: „ Bei Dir stehen die Männer
Schlange aber nicht mehr lange. Du wirst älter werden.“ Meint die junge
Zigeunerin: „ Was für ein Ärger kommt den auf Dich zu?“ Sagt die Alte: „Siehst
Du, Du kannst nicht einmal richtig Handlesen, ansonsten wüsstest Du es.
Ich muss demnächst einem Richter erklären, wieso wildfremde Leute
ständig ihre Geldbörsen in meiner Schürzentasche verlieren, als ob ich dafür
etwas könnte.“

© Bernard Bonvivant, Schriftsteller, Germany

Autor des Romans „Das Chaos“


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Samstag, 28. August 2010

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und Reformation

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und Reformation

Liberté, égalité, fraternité et réformation


Was hat dies mit Esoterik zu tun?

Eine ganze Menge mehr als die meisten Menschen glauben.

In der Welt der Esoterik wird derzeit viel geschrieben. Ganze Heerscharen von Wissenden schütten derzeit eine Katastrophe nach der anderen aus ihren Füllhörnern.

Eines kann nicht bestritten werden, wir befinden uns auf dem Weg in ein neues Zeitalter. Dieser Wandel ist natürlicher Prozess, die Epochen kommen und gehen wie das Leben selbst.

Eigentlich wollte ich mich zu diesen Prophezeiungen äußern doch fehlen mir angesichts der vielen unterschiedlichen Auffassungen die Worte.

Spätestens ein Buch aus dem Jahre 1931 hat mir dann die Augen geöffnet.
Ich stellte erschreckend fest, es gilt wenig Veränderung seitdem festzustellen. Die Welt der Armen hat sich nicht verändert andernfalls ihr Gesicht. Geschminkt und zensiert für die Öffentlichkeit. Ehrenhalber sei festgestellt diesen Umstand hat der Schriftsteller bereits im Jahre 1931 ebenso für seine damalige Zeit empfunden. In der heutigen Zeit ist die Macht der Medien allerdings fast unbeschränkt geworden und bündelt sich in wenigen Händen mächtiger Personenkreise.

Der Mensch hat sich nicht spürbar verändert, er hat die gestellten Aufgaben nicht gelöst, sein Hang zum Egoismus ist am Ende wahrscheinlich sein Untergang.

Weshalb wähle ich die obigen Begriffe für meinen Beitrag?

Diese Worte sind reine Lippenbekenntnisse.

Nehmen wir die Freiheit, wie viel Freiheit haben wir in unserem Leben wirklich?

Ein guter Freund meinte anlässlich eines längeren Waldspaziergangs. „Vielleicht findet unser Leben bereits in einer Matrix statt.“
Diese Vermutung ist nicht einmal von der Hand zu weisen. Der Mensch wird seiner Freiheit immer mehr beraubt.

Am meisten schockte mich die Aussage eines Menschen, dessen Meinung doch tatsächlich war. „Das finde ich absolut in Ordnung. Wo kommen wir hin, wenn jeder Mensch frei wäre. Ich finde die Einschränkung der Freiheit vollkommen in Ordnung.“

An diesem Tag wurde mir bewusst, es ist nicht möglich die Dummheit auszurotten, also meide ich in Zukunft den Umgang mit Menschen, die derlei Gedankengut pflegen.

Nehmen wir die Gleichheit, wie viel Gleichheit gibt es unter den Menschen?

Die Frauen dieser Welt sind immer noch meilenweit entfernt von der Gleichbehandlung. An vielen Orten dieser Welt haben die Frauen immer noch keine Rechte und werden schlechter behandelt als das Vieh. Das ist nun einmal eine Tatsache, wenn sie auch immer gerne übersehen wird. Die Gleichbehandlung der Menschen und Rassen ist ebenso wenig gegeben. Ich achte Menschen anderer Länder, Kulturkreise und Nationen, die Wirklichkeit aber sieht auf den Strassen dieser Welt leider immer noch anders aus. Ausgenommen natürlich die heile Welt der Bildschirme und Medien, in denen ein ganz anderes Bild vermittelt wird.

Was ist nun aus der Brüderlichkeit geworden?

Die biblische Geschichte von Kain und Abel ist in der Realität leider immer noch bittere Wirklichkeit.

In der Französischen Revolution traten die Menschen für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit an, im Ergebnis aus heutiger Sicht betrachtet konnten diese Ziele nicht erlangt werden.

Was wurde aus der Reformation?

Ich wiederhole mich ungern, aber auch hier waren die Worte groß und die Taten klein. Die Reformation ist mittendrin einfach stehen geblieben.

In der Spiritualität gibt es unterschiedliche Auslegungen zu diesen Themen. Kann es doch stimmen, dass der Mensch sein Karma so oft durchlaufen muss, bis er seine Aufgaben gelöst hat?

Es wäre das stärkste Argument für die Wiedergeburt.

Was bedeutet dies für die Esoterik?

In der Esoterik wird in der Philosophie immer eine klare Antwort zu einem universellen Gott gegeben. Folgt man dieser Spur, kommt man auch zum Weltenkarma. Betrachtet man die Aussage in allem sei ein Stück des Schöpfers, dann ist auch die Handlung Wille des Schöpfers.

Soll das Menschtier endlich zur Vernunft erzogen werden?

Unterstellen wir dies als eine Möglichkeit, dann wird uns dieses neue Zeitalter die unerledigten Fragen nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und Reformation erneut als Thema vorlegen.


Interessant wird es nun zum Beispiel die Bücher der großen spirituellen Gemeinschaften unter solchen Gesichtspunkten zu lesen und dies auch zwischen den Zeilen. Am Ende kann es nämlich nur eine einzige Macht und Kraft im Universum geben und dabei spielt die Benennung keine Rolle.

Bezüglich der Propheten wird es schwer. Was mag einen Nostradamus vor 500 Jahren zu seinen Aussagen bewogen haben und was würde er in der heutigen Zeit dazu sagen?

Eines ist allerdings nicht von der Hand zu weisen, Seher und Propheten, haben durchaus auch mit ihren Prophezeiungen teilweise richtig gelegen.

Das Ende der Welt ist aber noch nicht in Sicht, so einfach wird es dem Menschen dann doch nicht gemacht.

Ich bin ein unverbesserlicher Optimist und ich hoffe auf den großen Schritt der Menschheit zur Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und Reformation.


© Bernard Bonvivant, Autor des Romans "Das Chaos"


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Samstag, 15. Mai 2010

Steine werden zu einem Steinritual


Steine werden zu einem Steinritual


Ein Stein ob Kieselstein oder Felsstein ist ein Teil der Natur. Der Schamanismus sieht im Stein keinen toten Gegenstand, sondern das Leben. Der Stein hält neben der Information über ein langes Wissen auch die Quelle von Energie bereit.

Der Mensch heutiger Zeit hat die Nähe und damit auch zu einem großen Teil den Respekt vor der Natur verloren. Ein Leben mit der Natur ist im Zeitalter der Hektik fast undenkbar geworden. Viele Probleme im heutigen Alltag wären mit einer anderen Einstellung zur Natur überhaupt kein Thema mehr.

Der Einsatz von Steinen zur Heilung und Linderung ist in vieler Hinsicht möglich. Damit diese Wirkung erzielt werden kann bedarf es aber auch der Mithilfe durch die eigene innere Einstellung (Mobilisierung der Eigenheilungskraft).

An dieser Stelle möchte ich eine Seite vorstellen, die sich gerade mit diesem Thema beschäftigt, Medium Tedora’s Steinritual. Diese Seite steht im Netz in der deutschen, englischen und spanischen Sprache.

Tedora bietet ein erfolgreiches und zudem uraltes schamanisches Steinritual aus Südamerika an.

Mehr zu diesem Thema auf der Seite: Medium Tedora’s Steinritual

Mittwoch, 4. März 2009

Die Welt der Esoterik

Seit Jahrtausenden fragen sich die Menschen nach dem Geheimnis des Lebens. Diese Faszination treibt den Menschen in eine Welt voller Mythen und Mären. Was aber wäre, wenn?
Wenn es wirklich stimmen würde!
Zu allen Zeiten waren es die großen Geister, die sich für diese Fragen interessierten. Sie waren die Begründer der Esoterik. Die Esoterik ist eine der größten und ältesten Philosophien und Geisteswissenschaften auf dieser Erde. Sie ist die einzige „ewiglich Philosophie“.
Warum ewiglich?
Diese Weltanschauung ist so alt wie das Universum und sie wird noch bestehen wenn diese Erde bereits nicht mehr existiert. Die Esoterik ist allumfassend, ihre Wurzeln liegen in der Macht die dieses Universum am Leben hält. Der Mensch neigt dazu in dieser Macht einen Gott zu sehen und gleichzeitig ein natürliches Wesen. Das liegt in der Natur des Menschen, zum einen hat er Angst vor dieser unbekannten Größe, will aber auf der anderen Seite selbst diese Wertigkeit einnehmen. Einem Gott gleich sein! Warum?
Dieses Vorhaben wird ihm nicht gelingen, diese Macht ist überall. Sie liegt im Stein und Felsen sowie im Wasser und der Blume. Sie ist im Tier wie im Mensch, denn alles kommt letztendlich von ihr, somit ist auch in allem eine Spur von dieser Macht.
Diese Erkenntnis hatten zu allen Zeiten die Freigeister dieser Welt. Teilweise haben sie dieses Wissen geschickt zwischen ihre Zeilen gepackt oder aber beschlossen es als großes Geheimnis zu wahren und nur unter den Eingeweihten weiterzugeben.
Dieser Umstand ist durchaus notwendig, denn zu allen Zeiten wurden die Freigeister verfolgt. Sie blieben einfach unempfänglich für Verfolgung und Folter, blieben ihren Ansichten treu.
Jeder kann mit dieser Macht kommunizieren, er braucht dafür im Grunde keinen Fürsprecher und auch keine Hotline Nummer. Eine gewisse Berufung und Erfahrung benötigt er aber schon.
Es ist nämlich nicht so, dass man sich auf die Straße stellt und ruft: „Hallo, ich bin da!“ Vielmehr muss man auf eine sehr lange Reise gehen im Leben, es braucht viel Geduld und Bereitschaft zur Lehre. Wer sich diese Zeit nimmt wird am Ende wirklich belohnt.
In der Lehrzeit drückt der Esoteriker eine harte und karge Schulbank, die Gabe wird ihm nicht geschenkt, sie muss verdient werden. Es gilt eine Reihe von schwierigen Prüfungen zu bestehen, ehe die zarte Pflanze der großen Erkenntnis im eigenen Innern zu sprießen beginnt.
Das beste Beispiel hierfür sind die Schamanen, diese Gattung ist die älteste auf dieser Erde existierende Form der Heiler. Die großen Schamanen müssen alle durch eine leidvolle Lebenszeit wandern, damit sie gereinigt sind für ihre Aufgabe. Die wirklich großen Schamane und Heiler dieser Erde werden auch erst jenseits des 5. Lebensjahrzehntes aktiv. Selbstverständlich gibt es auch Berufungen zu Schamanen vor diesem Zeitpunkt, doch werden sie niemals so stark werden wie die erst in der Reife des Lebens berufenen.
Gibt es Gedankenübertragung zwischen Menschen?
Dieses Thema ist immer wieder eine Diskussion wert. Es finden sich bei dieser Debatte viele Gegner und nur wenige Befürworter. Das ist auch gut so, selbst wenn neuere wissenschaftliche Erkenntnisse langsam zu der Einsicht kommen, es gibt etwas im Gehirn, das offenbar doch funktioniert. Das beste Beispiel dafür sind die Erfolge der Nonnen beim Gebet für Kranke, wenn in diesem Gebet der Name des Kranken erwähnt wird.
Es funktioniert bei dieser Methode eines der ältesten vom Menschen verlernten Gesetze der Natur. Wer nun dem Glauben anheim fällt, er könne diese Art schnell erlernen, der wird ganz schnell enttäuscht sein, auch dieser Prozess braucht lange bis er wirklich beherrscht wird.
Gibt es nun wirklich Gedankenübertragung zwischen Menschen?
Grundsätzlich geht dieser Vorgang zwischen einem Sender und Empfänger. Leider muss hier aber gesagt werden, dieses ist eines der größten Geheimnisse in der Esoterik. Was so viel bedeutet wie, die Eingeweihten bewahren großes Schweigen darüber.
Wer aber wissen möchte, wie es funktionieren könnte, der gehe in die Häuser des Varieté und schaue den Illusionisten zu, dann hat er zumindest das Gefühl, es funktioniert.
Zum Abschluss möchte ich noch etwas zum nachdenken mit auf den Weg geben:
„Was ihr seht mit euren Augen, ist nicht was wirklich ist. Was ihr hört mit euren Ohren, ist nicht das ganze Wort. Was ihr glaubt zu fühlen ist nur ein Teil vom Ganzen, deshalb sich so viele Mythen um die Wahrheit ranken.“ ( Bernard Bonvivant, deutscher Schriftsteller)

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Die Heilerin

Ein altes Holzhaus steht am Ortsrand. Es hat schon bessere Tage gesehen, jetzt erscheint es von außen besehen nur noch baufällig zu sein. Ein Architekt würde sagen, abreißen und ein neues Haus bauen. Der Liebhaber hingegen würde so manches interessante an diesem Häuschen finden. Die eindrucksvolle verwitterte Schnitzerei über der Eingangstür. Die aufwendige Zimmermannsarbeit eindeutig ein Zeichen von Handarbeit.

Die meisten Spaziergänger aber gehen achtlos vorbei und beachten das windschiefe Häuschen nicht. Viel schlimmer sind die dreisten Farbschmierereien und die obszönen Texte. Das hat das Holzhäuschen und seine einstige Bewohnerin sicher nicht verdient.

Auf dem kleinen Friedhof des Ortes liegt ein Grab einsam an einer Mauer. Fragt man die alten Leute hier, wieso dieses Grab so allein abseits liegt, dann schütteln sie den Kopf.
„Das wissen sie nicht? Da liegen die Armen, die kein Geld haben für ihre Beerdigung. In unserem Ort gab es nur eine, unser Klärchen.“

Neugierig geht man zu dem verwitterten Holzkreuz und liest dort: Klara Steiner.
Jetzt hat sie also schon einen Namen, die alte Dame aus dem windschiefen Holzhäuschen.

Wie aber lebte sie? Was hat sie in ihrer Lebenszeit vollbracht?
Auf den Spuren der Vergangenheit zu wandeln kann oft sehr interessant werden. Ein Mensch der scheinbar längst in Vergessenheit geraten ist und von dem nicht eine Seite beschrieben steht, wird mühsam wie ein Puzzle zusammengetragen. So sammeln sich hier ein kleines Teilchen und dort eine Episode zu einer näheren Information.

Ein alter Herr auf einer Bank am Dorfteich weiß mehr. Er füttert gerade die Enten, wirft ihnen trockene Brotkrummen zu. Mürrisch blickt er drein.
„Wieso wollen Sie was über Klärchen wissen? Wer sind Sie überhaupt?“
Der Frager kommt nicht zur Antwort, in den grauen alten Hirnzellen beginnt die Verjüngungskur und noch einmal reist der Geist in jene längst vergangene Zeit.

„Das ist eine lange traurige Geschichte. Klara war ein gescheites Mädchen, nur hatte ihre Mutter schon kein Geld. Klara war eine schöne Frau und so fand sie trotz der Armut einen Mann aus gutem Haus. Es war der Erstgeborene eines der reichten Bauern hier. Leider war der Bauer gegen die Verbindung, genutzt hat es nichts. Wo die Liebe hinfällt, Klara hat ihren Kurt geheiratet. Sie können mir glauben, es war ein stolzes Paar. Der Alte hat zwar seinen Sohn enterbt, aber der Kurt hat auch so seinen Weg gemacht. Das wäre sicher auch ein gutes Leben geworden. Der zweite Weltkrieg hat alles kaputtgemacht. Kurt fiel bei Stalingrad und der Alte hat Klara dafür die Schuld gegeben. Der Herr Pfarrer hatte nichts besseres zu tun, als vom Sündenfall und der Gerechtigkeit zu reden. Blödes Zeug, was konnte Klara für den Tod ihres Mannes. Nichts! Die Leute hier am Ort haben über sie getratscht und sie verflucht. Die Hexe haust im Holzhaus. Das Verrückte ist, wenn die Ärzte nicht helfen konnten sind sie zu Klara geschlichen, heimlich und nur in der Nacht. Das waren Zeiten, was?“

Der Frager schaut auf den Weiher und meint.
„Das ist aber sicher nicht die ganze Geschichte?“

Der alte Mann bricht Brot und wirft es den Enten zu.
„Nein! Es geht noch weiter. Klara hat in ihrer Familie Frauen gehabt, die der Hexerei bezichtigt und deshalb verbrannt wurden. Zwei ihrer weiblichen Verwandten landeten im sogenannten Schuldenturm. Klara verstand sich auf die Heilkunst wie keine zweite. Sie kannte alle Kräuter wusste, wo man sie fand und wie sie zu verarbeiten waren. Die Salben halfen immer, ihre Tees waren eine Wohltat und ihre Hände waren warm.“

Der Frager schaut den alten Mann verwundert an.
„Warm? Was meinen Sie mit warm?“

„Na, die hat ihre Hand aufgelegt und damit geholfen, hat massiert, eingerenkt und solche Sachen. Manchmal habe ich ihr heimlich was zu essen gebracht. Die Frau war arm wie eine Kirchenmaus. Meine verstorbene Frau hätte es nie erfahren dürfen, die hätte das Klärchen am liebsten gesteinigt. Verstehen Sie warum Menschen so sein können? Ich ehrlich gesagt nicht, vielleicht hängt es am Alter. Wissen Sie, die hatte einen selbstgebrannten Kräuterschnaps der bewirkte wahre Wunder.“

Der Frager lächelt und meint.
„Deshalb haben Sie die Frau besucht, wegen dem Schnaps.“

Der alte Mann winkt ab.
„Nein, es gab immer nur ein Gläschen Kräuterschnaps, nie auch nur einen Tropfen mehr. Warum interessiert Sie diese Geschichte überhaupt? Kein Mensch interessiert sich mehr für Klärchen, die liegt seit fast zwanzig Jahren unter der Erde.“
„Dann ist Sie aber früh gestorben!“
„Ja, die arme Frau bekam eine Lungenentzündung und ist daran gestorben.“
„Das ist eine traurige Geschichte, ihr ganzes Wissen ist wohl verloren für diese Welt.“
Der alte Mann nickt zustimmend.
„Ja! Nur was geht es Sie an?“
„Ich habe erst gestern bei der Durchsicht der Unterlagen meiner verstorbenen Eltern erfahren wer ich wirklich bin.“
Der alte Mann klatscht plötzlich in beide Hände.
„Dann hatte ich also doch Recht! Klärchen war nach Kurts letztem Heimaturlaub schwanger. Kurt ist drei Monate später in Stalingrad gefallen. Ich habe es damals geahnt, Klärchen war nicht nur traurig, sie war total durch den Wind. Sie hat wohl das Kind heimlich zur Welt gebracht und dann um es vor den Leuten zu schützen in andere Hände gegeben.“

Der Frager nickt traurig.
„Genau so war es, Sie fürchtete um das Leben ihres Kindes. Ich habe nicht gewusst, dass ich ein Pflegekind war. Der Tod hat die Wahrheit an das Licht des Tages gebracht.“
Der alte Mann schaut den Frager lange an.
„Jetzt erkenne ich dich, du bist deinem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten. Ich bin sicher deine Mutter hat dir etwas hinterlassen. Hast du den Schlüssel zum Haus?“

Der Mann nickt stumm und zieht ihn hervor.

„Ich wette du heißt Kurt.“
Kurt und Tränen stehen in seinen Augen.
„Scheiße! Ich bin dein Onkel, ich habe damals statt meines Bruders Kurt unseren Hof geerbt.“
Der alte Mann beginnt zu heulen.

„Keine Angst mein Lieber, ich habe viel gut zu machen. Jetzt weiß ich wenigstens für wen ich das Erbe erhalten habe. Gehe zum Holzhaus und schaue im Keller nach, da findest du die Antworten auf deine Fragen. Den Rest werde ich Dir bei einem Essen in meinem Haus erzählen. Es ist der große Hof direkt auf der anderen Seite.“

Kurt nickt und geht zu dem alten Holzhaus. Er sperrt die Tür auf und ist erstaunt wie gut alles noch funktioniert. Das Haus sieht im Innern gut erhalten aus, hier hat wohl immer wieder jemand nach dem Rechten geschaut.
Er steigt die steile Kellertreppe hinab und findet sich in einem großen Raum wieder. Jetzt erst fällt ihm auf, das Licht brennt, also gibt es Strom. Vor ihm steht ein Küchentisch und an der Wand steht ein Schrank. Auf dem Tisch liegt ein Brief.

Kurt nimmt ihn mit zittriger Hand auf und liest den Text.
- Für meinen Sohn Kurt –

Er öffnet den Umschlag und liest immer wieder die Zeilen, irgendwann legt er den Brief auf den Tisch und öffnet den Schrank.

Lange blickt er auf die Hefte und Bücher, nimmt zaghaft welche in die Hand. Mühsam versucht er die Schrift zu entziffern und dann scheint es als sei eine Erscheinung im Raum. Das Licht wird heller, eine schemenhaftes Wesen huscht durch den Raum, eine sanfte Frauenstimme flüstert zärtlich.

„Habe keine Angst Kurt, nimm es an, das Vermächtnis der Heilerin. Ich kann dir nicht viel geben, was ich dir aber gebe ist unbezahlbar. Es ist das wertvollste was ein Mensch geben kann.“

In dieser Nacht fand die Heilerin endlich ihre verdiente Ruhe und ein neuer Heiler ward geboren.



© Bernard Bonvivant, Autor des Romans das Chaos