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Dienstag, 19. Oktober 2010

Cosmopolitistan - Kosmopolitistan - Kozmopolitistan

Cosmopolistan ein neues Wort ein neuer Begriff und vor allem ein neuer Ort.....

Die Erfinderin und Ideengeberin ist keine Unbekannte. Tedora hat etwas Neues


Cosmopolitistan - Kosmopolitistan - Kozmopolitistan


Bitte diesen Text, auch in andere Sprachen, die ihr kennt übersetzen.
Ich dachte an ein Ort, wo wir zusammen einfach schweigen, nicht um Beiträge zu schreiben oder zu platzieren. Dafür haben wir alle eigene Profile, Seiten, Blogs oder ähnliches. Ein symbolisches Zusammen kommen.. Sonst nichts.. Vielleicht habt ihr auch...

Vielleicht ....... brauchen wir im Leben neue Plätze, neue Wege und Herausforderungen, damit die Welt sich doch noch eint?

Damit das Leben seinen Wert wiederfindet?

Damit im Lärm des Alltags die Ruhe einkehrt?

Ich bin sehr gespannt wohin uns Cosmopolistan führen wird.


© Bernard Bonvivant

Samstag, 2. Oktober 2010

Tanz auf dem Vulkan

Tanz auf dem Vulkan

Schwarze Rauchwolken türmen sich zu Berge, die in den Himmel reichen. Am Boden kocht und speit die glühende Lava, verbrennt das fruchtbare Tal.

Einst lebten hier Milliarden Menschen, jetzt thront hier der Gott des Verderbens und der Gier. Seine wackeren Getreuen sind längst seelenlose Lebewesen.

Wer in sein Reich will, muss geloben, nur dem König des Geldes zu dienen. Wer in sein Reich will, muss bereit sein zum Wandel. Hinweg mit aller Menschlichkeit, werde nur noch zum gierenden Tier. Statt Augen braucht es Dollarnoten, der Trieb liegt im Materialismus. Werde nicht reich werde einfach noch reicher.

So stehen die Gewitter am Himmel und versammeln das Volk. Am Eingang zum Reich stehen lange Schlangen, heiß begehrend den Einlass. Die Wartenden tragen noch Kleider, doch bald werden sie schonungslos barfuß und nackt durch diese Welt wandeln.
Auf der anderen Seite steht auf einer grünen Wiese ein alter weiser Mann. Er spricht die vorbeiziehenden Menschenmassen an.

„Wohin des Weges meine Freunde? Seit ihr nicht ein wenig zu schnell auf Schusters Rappen unterwegs?“

Die meisten Leute würdigen ihn keines Blickes. Einige wenige Menschen bleiben stehen und schauen ihn verwundert an.

„Was geht es dich an, wohin wir eilen? Außerdem hast du keine Augen im Kopf? Deine Zeit ist abgelaufen, da in der Ferne wartet die neue Zeit. Wir werden über Gold laufen und die reinste Luft einatmen. Wir werden endlich Geld haben und wir werden nie wieder Armut erleiden.“

Der weise Mann schaut in die Ferne. Er sieht nur schwarzen Rauch und Lavaströme.

„Schaue genauer hin, du armer Tropf, da ist Sonnenschein und der Boden aus reinem Gold!“ Trotzig zeigen Sie in die Richtung des flammenden Glücks. Die Zukunft ruft und so schreiten sie wagemutig voran, ohne auch nur noch einen Blick nach hinten zu werfen.

Der alte Mann schaut den Vorbeiziehenden hinterher und ruft.

„So lauft doch in euer Verderben!“

Da spricht eine Stimme zu ihm.

„So lass es gut sein. Es ist ihr Verderben nicht das Deine.“

Erstaunt schaut der alte Mann sich um und sieht eine Schamanin am Wegesrand stehen. Sie lächelt ihn an.

„Schau doch nur, wie sie tanzen um ihre Lagerfeuer. Längst brennen ihre Fußsohlen und bald stehen die Tänzer lichterloh in Flammen. Sie vernichten sich selbst, was stört dich daran?“

Der alte Mann schaut auf das Treiben. Sein Blick wandert zur Schamanin, die nun neben ihm steht.

„Willst du auch zu diesem Vulkan gehen?“

Die Schamanin schaut ihn entrüstet an.

„Spinnst du alter Mann! Weißt du nicht welches die Aufgabe der Schamanen ist?“
„Doch, ich weiß, welche Aufgabe der Schamane hat, deshalb kann ich es auch nicht glauben.“

Die Schamanin breitet die Arme aus.

„Eben! Ich bin nicht gekommenen wegen der verlorenen Seelen, ich bin gekommen, um deine Seele zu retten.“

Der alte Mann überlegt einen Augenblick.

„Meine Seele? Ich werde nie zu diesem Vulkan gehen. Schau, sie nehmen wieder Billionen in die Hand, um das Feuer in Gang zu halten. Sie reichen dafür das wertlose Papier und glauben damit wäre ihre Welt aus dem Schneider. In Wirklichkeit ist ihre Welt am Ende. Sie wollen den Wandel und können nicht loslassen. Sie wollen die Zukunft und blicken doch zurück. Sie wollen ein besseres Leben und halten an ihren alten Werten fest. Ich warte eigentlich nur noch auf den großen Knall.“

Die Schamanin nimmt ihn an der Hand.

„Deshalb bin ich hier, um dich fortzuführen von diesem unsicheren Ort. Kommt der große Knall, dann ist auch dieses Fleckchen Erde dahin. Wir müssen hinauf auf den hohen Berg. In der Höhe haben wir die Übersicht. Der Tanz auf dem Vulkan wird zu Gemetzel und Blutrausch führen.“

Der weise Mann folgt der Schamanin und sie gehen über die Wiesen und Täler hinüber zu dem hohen Berg. An seinem Fuße legen die Wanderer eine Rast ein. Der alte Mann blickt ein wenig traurig in die Welt. Ein leichter Zug von Wehmut liegt in seinen Gesichtsfalten.

Die Schamanin klopft ihm aufmunternd auf die Schultern.

„Na mein Alter, was hast du für ein Problem?“

Der weise Mann schaut hinauf zum Berg. In weiter Ferne, nahe den Wolken kann er die Bergspitze erkennen. Der Aufstieg wird beschwerlich sein und kräftezehrend. Er steht auf.

„Ich habe kein Problem, eher eine Erkenntnis. Meiner Auffassung nach gibt es ein Weltenkarma und dieses Karma wiederholt sich so lange und so oft, bis es gelöst ist. Was in der nahen Zukunft passiert ist nicht neu. Am Vulkan spielen die Akteure wieder Gewinner – Verlierer, statt Gewinner – Gewinner. Es ist für mich eigentlich schon klar, wie dieser Tanz auf dem Vulkan ausgehen wird. Lass uns den Aufstieg wagen, droben am Gipfel wartet die Zukunft auf uns.“

© Bernard Bonvivant, Schriftsteller, Germany

Autor des Romans „Das Chaos

News from Tedora Paraguay

Steinritual - ERSTMALIG weltweit!

Stoneritual - Worldwide for the First Time!
RRitual de las Piedras - Por primera vez en el mundo!

Sonntag, 26. September 2010

Freundschaft – welche Wertigkeit hat Sie? Was bedeutet Sie?

Freundschaft – welche Wertigkeit hat Sie? Was bedeutet Sie?

In der heutigen schnelllebigen Zeit sind die Menschen schnell dabei, scheinbare Freundschaften zu schließen. Dieser Umstand wird begünstigt durch das Internet und vor allem durch den suggerierten Glauben alles müsse im Leben schnell gehen, damit es gut geht.

In früheren Jahrhunderten wurde die Freundschaft höher bewertet und musste verdient werden. Es war eine Ehre und Verpflichtung zugleich, die auf gegenseitiger Achtung und Respekt voreinander begründet war. Ein Freund hätte nie einen Freund verraten oder gar das vertraute Wort missbraucht.

Und heute?

Viele Freundschaften sind reine oberflächliche Beziehungen ohne tiefere Wertigkeit. Es sind eigentlich nur Bekanntschaften, mehr nicht. Es besteht weder eine ordentliche Beziehungspflege, noch ein Interesse an einer Beziehung zu arbeiten.
Diese „Freundschaften“ sind weder auf Dauer noch auf Zuverlässigkeit ausgelegt. Im Grunde will keiner der Beteiligten wirklich eine tiefere Beziehung mit einer Verantwortung eingehen, damit aber wird auch nicht der Status einer wirklichen Freundschaft erreicht.

Einige Beispiele von Beziehungen, die eben nicht der Wertigkeit einer Freundschaft entsprechen, möchte ich hier geben.

Betrachten wir Männerfreundschaften, die eher den Status einer losen Bekanntschaft haben.

Günter und Harald sind angeblich die besten Kumpels. Günter fragt Harald, ob er sich bei ihm die Bohrmaschine ausleihen kann. Harald gibt sie ihm und fragt, ob er sich seinen Dampfstrahler ausleihen kann, im Gegenzug. Kein Problem. Jetzt hat Günter die Balkonplatten gereinigt und der Dampfstrahler ist noch nicht sauber. Harald nimmt den Dampfstrahler und denkt. – Der könnte wirklich Mal seine Geräte besser pflegen. Hoffentlich kriege ich meine Bohrmaschine heil zurück. - Er sagt kein Wort zu seinem angeblichen guten Freund. Dieses tut er später bei einem anderen guten Freund, mit den entsprechenden Ausschmückungen und Attributen.

Ist dies nun wahre Männerfreundschaft? Eher nicht!

Betrachten wir Frauenfreundschaften, die eher den Status einer losen Bekanntschaft haben.

Nicole und Babette sind angeblich die besten und treuesten Freundinnen. Ist dem wirklich so? An einem Sonntagmorgen stellt Babette fest ihr fehlen Eier, sie will Kalbsschnitzel Wienerart zu bereiten. Was soll es, wozu hat man die beste Freundin? Sie marschiert zwei Häuser weiter und fragt Nicole ob diese ihr Eier leihen kann. Sie sieht gleich die verheulten Augen, außerdem scheint es Nicole schlecht zu gehen. So fragt sie nach dem Grund. Nicole bittet sie um Verschwiegenheit, ihr ist der Vorfall äußerst peinlich. Was war geschehen? Nicoles bessere Hälfte hat wieder einmal die Nacht durchgezecht und ist im Suff gegen den Laternenpfahl vor der Haustür gelaufen. Sie hat ihm ins Haus geholfen, zu Bett gebracht und außerdem stinkt ihr Schlafzimmer wie eine Schnapsbrennerei. Das ist ihr sehr peinlich. Was macht unsere Babette? Die bedauert ihre „Freundin“ und bringt ihre Eier heil nach Hause auf den Küchentisch. Dann aber hat sie bereits den Telefonhörer in der Hand, um natürlich wieder eine ihrer besten Freundinnen zu informieren. Innerhalb kurzer Zeit weiß der halbe Ort bescheid. Spätestens am Montagmorgen im Bäckerladen, wird es dann so richtig peinlich für Nicole.

Ist dies nun wahre Frauenfreundschaft? Eher nicht!

Betrachten wir nun Freundschaften zwischen Mann und Frau.

In der heutigen Zeit geht es meist richtig schnell, hat ja keiner mehr so richtig Zeit. Der größte Teil der Beziehungen beginnt auf der Ebene der Triebe, sprich sexueller Reize, dabei wird aber keine tiefergehende Beziehungsebene angestrebt. Um es bildlich auszusprechen, da brennt lichterloh das Stroh. Nur wie lange brennt Stroh? Eben, viel zu kurz und dann bleibt kalte Asche zurück. Der Begriff Sommerliebe passt hier durchaus, die Qualität dieser Freundschaft ist zeitlich begrenzt. Nach ein paar Monaten sieht es dann so aus: Am Samstagabend will er im Fernsehen Sport sehen und sie würde gerne wieder einmal ein Restaurant besuchen. Es gelingt ihr mühsam, ihren Freund zu überzeugen. Sie gehen in das Restaurant, sitzen an einem Fensterplatz, er schaut gelangweilt zum Fenster hinaus, sie in die Speisekarte. Sie: „Liebling soll ich das Rumpsteak nehmen oder eher die Filetspitzen.“ Er meint dazu aus dem Fenster schauend. „Unser Club hat heute 2:0 gewonnen.“

Ist das noch wahre Freundschaft? Diese Beziehung wird doch mit großer Wahrscheinlichkeit gerade zu Grabe getragen.

Warum halten Freundschaften nicht, was sie scheinbar versprechen?

Oft werden Freundschaften zu schnell, zu oberflächlich und eben ohne Wertigkeit geschlossen. Hier gilt durchaus der alte Volksmund: Drum prüfe sich, was sich bindet!
Dieser Ansatz ist überhaupt nicht verkehrt und keineswegs überholt. Eine wahre Freundschaft ist tatsächlich eine Bindung auf Gegenseitigkeit. Es kommt nämlich entscheidend darauf an, welche Vereinbarungen getroffen sind. Das ist zwar kein eheähnliches Verhältnis aber dennoch ein partnerschaftliches Verhältnis, somit auf Wertigkeiten fußend, die geprägt werden von gemeinsam zu definierender Moral und Ethik. Der Anerkennung der Freundschaft, der Achtung und des Respekts voreinander.
Ein Beispiel: Vereinbaren Freunde über ihre Geheimnisse zu schweigen, dann ist dies verbindlich. Gute Freunde würden sich eher die Zunge abbeißen, als ihre Freundschaft zu verraten.

Nur so kann überhaupt eine Freundschaft wachsen und sich entwickeln hin zu einem großen und starken Vertrauensverhältnis. Im Grunde ist das Beziehungspflege, wahre Freundschaften entwickeln sich langsam und lassen sich Zeit im Wachstum. Der große Vorteil liegt darin, solche Gebilde wachsen wie ein Baum fest zueinander und erreichen die Festigkeit eines Felsen in der Brandung der See.

Solche Freundschaften sind demnach geeignet, zu einer Beziehung für ein Leben zu werden. Sie haben sich geprüft, ausgerichtet, vereinbart und zielorientiert, damit sind solche Beziehungen absolut alltagstauglich.

Am Ende vielleicht noch ein Spruch aus dem Volksmund: „Wahre Freundschaft hält ein Leben lang.“

Fazit: Wahre Freundschaften sind selten und damit ein sehr kostbares und wertvolles Gut.


© Bernard Bonvivant,

Autor des Romans „Das Chaos

Freitag, 24. September 2010

Gibt es Wunder?

Gibt es Wunder?


Nein! Die gibt es nicht, sie passen nicht in das definierte Regelwerk der Gesetzesmäßigkeiten. Das ist wissenschaftlicher Fakt! Was ich nicht beweisen kann, das kann auch nicht sein.

Wer hat nun diese Gesetzesmäßigkeiten vorgegeben?

Sie sind entstanden aus Menschenhand und werden zum Stein der Weisen.
Diese Weisen haben zuweilen aber auch ein Problem. Es gibt nun einmal Tatsachen, die nicht in das Regelwerk passen und doch gegeben sind. Für solche Fälle gibt es eine schlaue Lösung:

Die Ausnahme bestätigt die Regel.

Diese Form der Gestaltung von Gesetzesmäßigkeit gibt es nicht nur in der Grammatik. Folglich erklären wir die Ausnahme im Anhang zur Regel.

Damit gibt es eben keine Wunder zumindest für die Wissenschaft.

Gibt es demnach wirklich keine Wunder?

Es liegt an der Beweisführung und an der Gesetzesmäßigkeit, welche dem Wunder eben fehlen. Hätte das Wunder diese Eigenarten, dann wäre es auch kein Wunder mehr.

Seit Jahrtausenden glauben die Menschen an Wunder und solches gefällt der Wissenschaft natürlich nicht. Die Ausrottung dieser Wurzel gelingt aber genauso wenig. Es ist nun einmal ein Fakt, dass auf dieser Erde sich eben nicht alles in ein Röhrchen stecken lässt und am Ende im Labor ein Ergebnis steht.

Das Wunder ist eher dann eine Frage des Glaubens und des Willens. Im Volksmund heißt es so schön: „Der Glaube versetzt Berge.“

In diesem Ausspruch liegt ein langer menschlicher Erfahrungswert.

Nehmen wir zum Beispiel jene Kultstätten an denen sich über lange Zeiträume Menschen versammeln und um ein Wunder bitten, beten oder flehen. Erstaunlicherweise tragen sich dann an solchen Orten oder wenig später tatsächlich für einzelne Menschen wahre Wunder zu.

Wunder der Heilung, Wunscherfüllungen und was es so alles an Bedürfnissen eben gibt.

Geht das mit rechten Dingen zu? Ist es eine Form der Suggestion?

Nun es werden im Regelfall kleine Opfer dargebracht, Blumen aufgestellt, Kerzen entzündet, Duftstäbchen, bunte Bänder oder Blätter mit Wünschen aufgehängt. Diese Form ist unabhängig von Kultur oder Glaube.

Erstaunlicherweise erfahren auch viele Menschen tatsächlich Hilfe.

Vor vielen Jahren habe ich an einem kalten und stürmischen Winterabend im Dezember die Schwarze Madonna von Altötting besucht. Ich hatte mein Hotel verlassen und wollte noch ein wenig spazieren gehen. Mein Weg führte mich direkt zu diesem Ort und ich lief mehrfach diesen Wandelgang um die Kappelle. Ich staunte über die Vielzahl der Dankestafeln und die Inschriften. Ich betrat die Kapelle und wurde sofort von einer eigenartigen Atmosphäre umfangen, ich spürte förmlich eine mir nicht erklärbare Kraft, die von diesem Ort ausging. Diese Gefühle waren so stark, dass mir sogar irgendwann die Tränen die Wangen hinabliefen. Trotz der Kälte spürte ich die Wärme, die sich in meinem Körper ausbreitete. Nachdem ich lange Zeit die Madonna betrachtet hatte, setzte ich mich still auf die Bank und verweilte an diesem Ort.

Was immer auch damals mit mir geschah, eines ist für mich ohne Zweifel, an solchen Orten bestehen Kräfte, die in eine normale Erklärung des Weltbildes nicht hineinpassen.

Ähnliche Momente erlebte ich in der letzten Zeit, während meiner Besuche, an einer in meiner Heimat gelegen Marienstätte.

Die innere Stille und das Gefühl der Anwesenheit einer starken Kraft sind sicher keine Einbildung. Es ist eine Frage der Sensibilität. Das an solchen Orten dann tatsächlich kleine oder auch große Wunder vollbracht werden können, halte ich für meine eigene Person glaubwürdig.

Es bleibt dabei für mich unwichtig, ob solche Ereignisse in die Ansichten und Gesetzesmäßigkeiten einer Welt passen, die Wertigkeit des Seins kann an diesen Orten durchaus erfahren und neu definiert werden.

Das Wunder ist somit eine Frage der Spiritualität. Spätestens, wenn es ein neues großes Wunder geben wird, eine Massenheilung zum Beispiel, dann wird die Welt wieder das Problem haben zu erklären, wie solches möglich ist. Ich für meinen Teil würde empfehlen es einfach anzunehmen und sich zu freuen mit den Menschen.

Zerredet, zerpflügt und zerstört wird auf dieser Welt leider viel zu viel. Lasst es ein Wunder sein, wenn es dann geschieht, denn es gereicht den Menschen zum Glück und zur Hoffnung.



© Bernard Bonvivant, Autor des Romans das Chaos



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Freitag, 17. September 2010

Kraft

Kraft


Viel Kraft kann plagen,
um sein Los zu tragen,
dabei niemals zu klagen.

Kraft sinnvoll setzen,
nicht nur in Eile wetzen.
Luft holen und sich setzen.

Mit Kraft bedacht handeln,
im Alter zum Guten wandeln,
zum Gesteck der Weisheit bandeln.

© Bernard Bonvivant, Schriftsteller, Germany

Samstag, 11. September 2010

Die Zukunft 2025 - Leben hinter der Mauer

Hallo liebe Leserinnen und Leser dieses Forums. An allen Ecken und Enden dieser Welt diskutieren die Menschen über die Zukunft.

Die Farbe reicht von rosig bis tief schwarz. Überhaupt scheint die Düsterheit offenbar mystisch zu sein. Stimmt aber nicht! Die Esoterik ist zwar ein Sammelbecken für alle Stilrichtungen und jeder sucht sich dort seinen eigenen Platz, nur grundsätzlich gilt es positiv zu denken. Damit will ich sagen wer das Dunkele forciert, darf sich nicht wundern, wenn es um ihn herum nicht mehr hell und schön ist.

Ich habe mich gefragt, was ist in den letzten Jahrzehnten passiert ist, welche Auswirkungen werden diese auf unser heutiges Leben haben. Natürlich kann niemand genau vorausahnen, was uns die Zukunft bringt. Viele Teile dieses Puzzles sind und bleiben Unbekannte in diesem Spiel. Verschiedene Ereignisse sind aber dennoch sozusagen Markierungen und entlang dieser Steine läuft das Leben. Natürlich können neue Begebenheiten eine Kursänderung erbringen und gerade darauf setzen wir ja in der Esoterik.

Es geht nicht darum im Recht zu sein, es geht darum zu versuchen diese Welt ein wenig in eine andere Richtung zu schieben, hin zu einer Balance. Das ist natürlich immer ein Schritt auf Messerschneide. Gelingt das Kunststück ist der Visionär der Held, misslingt der Akt wird er sofort zum Narren.

Im Prinzip ist es vergleichbar mit dem Rad des Lebens, dem Schicksalsrad. Für manchen Zeitgenossen wird es eher zum Hamsterrad, für andere Menschen eine Fahrt ins Blaue.

Aus heutiger Sicht geht es erst einmal bergab. Was aber könnte sich aus dieser Talfahrt entwickeln? Ich hoffe auf einen friedlichen Wandel, leider aber spielen auch noch andere Spieler mit und so werden wir erst in 10 Jahren mehr wissen. Das Schwert bleibt in der Scheide oder eben nicht.

In den nächsten Jahren wird sich die Verarmung zu einer Geisel entwickeln. Es wird immer mehr Menschen geben, deren Zukunft beschwerlich sein wird. Die sozialen Netze werden immer grobmaschiger werden. Am Ende führt die Armut in der Lebensarbeitszeit über in die Altersarmut. Das hängt mit den niedrigen Beiträgen in die Altersicherungssysteme zusammen und mit dem fehlenden Kapital einen Grundstock für das Alter zu bilden.

Diese Erkenntnis wird erst im Laufe des nächsten Jahrzehntes greifen, noch wird darüber gelächelt. Die Folgen für die Folgegenerationen sind eigentlich schon zu sehen.

Wie also wird unsere Welt 2025 aussehen? – Leben hinter Mauern!

Denkbar, bereits heute werden die Elendsviertel systematisch abgeriegelt. In vielen Ländern wird das Elend bereits jetzt hinter Mauern versteckt. An manchen Stellen sogar mit Sicherung durch spezielle Überwachung durch den Staat.

Der Mangel an Grundnahrungsmittel und die Verfeinerung von Produktionstechniken führt zu immer mehr Einsatz von Chemie, statt Nahrungsmittel. Dieses Spiel lässt sich noch verbessern. Der Mensch der Zukunft kann über entsprechende Zugaben somit nicht nur versorgt, sondern auch kontrolliert werden.
Lachen sie nur ruhig an dieser Stelle, die Tür zur Möglichkeit ist bereits geöffnet. Stellt sich die Frage, wann ist das Tor sperrangelweit offen?

Immer mehr Menschen werden aufgrund des fehlenden Geldes obdachlos werden. Diese Menschen finden Zuflucht in den Elendsvierteln, sicher hinter Mauern.

Was heute bereits Realität ist in vielen Großstädten dieser Welt wird dann zum Alltag. Der größte Teil der Menschheit droht zu verelenden.

Wie würden sie damit umgehen, hätten sie die Macht?


Die Verfahrensweise ist denkbar einfach und schon oft in der Vergangenheit probiert worden. Die Geschichtsbücher sind davon voll und Hollywood hat mit viel Stoff auf der Leinwand gedient.

Der nächste Schritt heißt also totale Überwachung. Zur Zeit wird daran heftig gebastelt und in der Zukunft droht die absolute Kontrolle. Im Klartext bedeutet dies, der Verlust aller persönlichen Rechte.

Die Folge daraus wird sein, die Menschenrechte gehen ebenso verloren.

Jetzt betrachten wir die Steinchen und schauen wohin der Weg uns führen könnte.

Die meisten Menschen werden im Jahre 2025 hinter Mauern leben, in einer total überwachten Welt. Geprägt von der Abhängigkeit entstanden durch chemische Nahrungsmittelzufuhr. Seuchen und Krankheiten werden sie dezimieren, sie haben kein Geld um einen Arzt oder gar Medizin zu bezahlen. Frauen wie Männer werden unfruchtbar werden.

Wer aber werden ihre Bewacher sein?


Es werden die Androiden sein. Jene künstliche Lebensform, geschaffen zur Hilfe für den Menschen, wird zum letzten Begleiter einer aussterbenden Rasse.

Haben wir noch eine Chance?

Ja, wir haben Sie! Lese die Vergangenheit und du wirst sehen, wie die Zukunft werden könnte. Wir haben die Möglichkeit aus unseren Fehlern zu lernen und wir haben die Möglichkeit unsere Welt positiv zu verändern. Es ist noch nicht zu spät, aber es ist sprichwörtlich kurz vor zwölf.

Die Esoterik sieht das Ganze. In ihrer Philosophie gibt es über Jahrtausende große Köpfe und Denker. Aus dieser Richtung wehe der neue Wind in diese Welt, damit wir eine neue Blütezeit und nicht Trauerzeit erleben werden.

© Bernard Bonvivant


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Sonntag, 29. August 2010

Die Wildschweine erobern die Menschenwelt

Die Wildschweine erobern die Menschenwelt

Die Morgenstunde schien ihnen zum frühen Tod. Sie glaubten sie seien stark, fühlten sich unangreifbar, stürmisch im Drang und halbstark im Benehmen. Angelockt von diesem Menschenquartier versuchte die Horde hier zu landen. Kann einer Invasion Halbstarker ohne Plan solches gut gelingen? Nein!

Forscher Übermut tut selten gut. Während sie sich noch auf dem Erfolgskurs wähnten, hatten ihre Gegner längst die Stellung bezogen. Am Ende fielen die Angreifer in Scharen, dass hatten sie jetzt davon. Was aber sagten die Artgenossen zu diesem Verhalten. Das Oberschwein schrie: „Das lassen wir uns nicht bieten!“

Fortan zeigten die Wildschweine ungeniert den Menschen ihr Gesicht. Sie suhlten sich auf Straßen, durchwühlten die Friedhöfe und vernichteten genüsslich die Rebstöcke des Weinbergs. Kurzerhand begann ein wahrer Siegeszug, das Heer der Wildschweine sich ungeheuerlich vermehrte. Die neu Parole hieß: „Gewinner des Klimawandels sind wir!“ Damit auch die Menschen dies verstanden, zogen die Saubanden durch die Innenstädte. Ohne Scham wurden die Mütter in Angst und Schrecken versetzt.

In Vollmondnächten trieben ganze Horden Ihr Unwesen, zeigten ohne Scheu ihre Macht. Am schlimmsten aber waren die Jungtiere und Frischlinge. Es war kaum zu glauben, aber die Teenagerschwangerschaft wurde fast zur Normalität. Nervenstark zogen die Rabauken in der Menschenwelt ein. Das Wildschwein ist wie der Mensch. Es frisst, erobert, zerstört und duldet keine Eindringlinge.

Jetzt heißt es folglich: Treibjagd auf den Menschen oder ist es nur ein zurück zur Natur?


© Bernard Bonvivant

Autor des Romans "Das Chaos"




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Samstag, 28. August 2010

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und Reformation

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und Reformation

Liberté, égalité, fraternité et réformation


Was hat dies mit Esoterik zu tun?

Eine ganze Menge mehr als die meisten Menschen glauben.

In der Welt der Esoterik wird derzeit viel geschrieben. Ganze Heerscharen von Wissenden schütten derzeit eine Katastrophe nach der anderen aus ihren Füllhörnern.

Eines kann nicht bestritten werden, wir befinden uns auf dem Weg in ein neues Zeitalter. Dieser Wandel ist natürlicher Prozess, die Epochen kommen und gehen wie das Leben selbst.

Eigentlich wollte ich mich zu diesen Prophezeiungen äußern doch fehlen mir angesichts der vielen unterschiedlichen Auffassungen die Worte.

Spätestens ein Buch aus dem Jahre 1931 hat mir dann die Augen geöffnet.
Ich stellte erschreckend fest, es gilt wenig Veränderung seitdem festzustellen. Die Welt der Armen hat sich nicht verändert andernfalls ihr Gesicht. Geschminkt und zensiert für die Öffentlichkeit. Ehrenhalber sei festgestellt diesen Umstand hat der Schriftsteller bereits im Jahre 1931 ebenso für seine damalige Zeit empfunden. In der heutigen Zeit ist die Macht der Medien allerdings fast unbeschränkt geworden und bündelt sich in wenigen Händen mächtiger Personenkreise.

Der Mensch hat sich nicht spürbar verändert, er hat die gestellten Aufgaben nicht gelöst, sein Hang zum Egoismus ist am Ende wahrscheinlich sein Untergang.

Weshalb wähle ich die obigen Begriffe für meinen Beitrag?

Diese Worte sind reine Lippenbekenntnisse.

Nehmen wir die Freiheit, wie viel Freiheit haben wir in unserem Leben wirklich?

Ein guter Freund meinte anlässlich eines längeren Waldspaziergangs. „Vielleicht findet unser Leben bereits in einer Matrix statt.“
Diese Vermutung ist nicht einmal von der Hand zu weisen. Der Mensch wird seiner Freiheit immer mehr beraubt.

Am meisten schockte mich die Aussage eines Menschen, dessen Meinung doch tatsächlich war. „Das finde ich absolut in Ordnung. Wo kommen wir hin, wenn jeder Mensch frei wäre. Ich finde die Einschränkung der Freiheit vollkommen in Ordnung.“

An diesem Tag wurde mir bewusst, es ist nicht möglich die Dummheit auszurotten, also meide ich in Zukunft den Umgang mit Menschen, die derlei Gedankengut pflegen.

Nehmen wir die Gleichheit, wie viel Gleichheit gibt es unter den Menschen?

Die Frauen dieser Welt sind immer noch meilenweit entfernt von der Gleichbehandlung. An vielen Orten dieser Welt haben die Frauen immer noch keine Rechte und werden schlechter behandelt als das Vieh. Das ist nun einmal eine Tatsache, wenn sie auch immer gerne übersehen wird. Die Gleichbehandlung der Menschen und Rassen ist ebenso wenig gegeben. Ich achte Menschen anderer Länder, Kulturkreise und Nationen, die Wirklichkeit aber sieht auf den Strassen dieser Welt leider immer noch anders aus. Ausgenommen natürlich die heile Welt der Bildschirme und Medien, in denen ein ganz anderes Bild vermittelt wird.

Was ist nun aus der Brüderlichkeit geworden?

Die biblische Geschichte von Kain und Abel ist in der Realität leider immer noch bittere Wirklichkeit.

In der Französischen Revolution traten die Menschen für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit an, im Ergebnis aus heutiger Sicht betrachtet konnten diese Ziele nicht erlangt werden.

Was wurde aus der Reformation?

Ich wiederhole mich ungern, aber auch hier waren die Worte groß und die Taten klein. Die Reformation ist mittendrin einfach stehen geblieben.

In der Spiritualität gibt es unterschiedliche Auslegungen zu diesen Themen. Kann es doch stimmen, dass der Mensch sein Karma so oft durchlaufen muss, bis er seine Aufgaben gelöst hat?

Es wäre das stärkste Argument für die Wiedergeburt.

Was bedeutet dies für die Esoterik?

In der Esoterik wird in der Philosophie immer eine klare Antwort zu einem universellen Gott gegeben. Folgt man dieser Spur, kommt man auch zum Weltenkarma. Betrachtet man die Aussage in allem sei ein Stück des Schöpfers, dann ist auch die Handlung Wille des Schöpfers.

Soll das Menschtier endlich zur Vernunft erzogen werden?

Unterstellen wir dies als eine Möglichkeit, dann wird uns dieses neue Zeitalter die unerledigten Fragen nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und Reformation erneut als Thema vorlegen.


Interessant wird es nun zum Beispiel die Bücher der großen spirituellen Gemeinschaften unter solchen Gesichtspunkten zu lesen und dies auch zwischen den Zeilen. Am Ende kann es nämlich nur eine einzige Macht und Kraft im Universum geben und dabei spielt die Benennung keine Rolle.

Bezüglich der Propheten wird es schwer. Was mag einen Nostradamus vor 500 Jahren zu seinen Aussagen bewogen haben und was würde er in der heutigen Zeit dazu sagen?

Eines ist allerdings nicht von der Hand zu weisen, Seher und Propheten, haben durchaus auch mit ihren Prophezeiungen teilweise richtig gelegen.

Das Ende der Welt ist aber noch nicht in Sicht, so einfach wird es dem Menschen dann doch nicht gemacht.

Ich bin ein unverbesserlicher Optimist und ich hoffe auf den großen Schritt der Menschheit zur Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und Reformation.


© Bernard Bonvivant, Autor des Romans "Das Chaos"


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Samstag, 21. August 2010

Die Glücksformel für gesunden Reichtum

Die Glücksformel für gesunden Reichtum

Reichtum ist relativ. Die Glücksformel für gesunden Reichtum basiert auf der Wertigkeit des Geldes.

Das hört sich erst einmal auf den ersten Blick gut an, bei der genaueren Betrachtung bleibt dann ein schaler Beigeschmack.

Glück und Geld fangen zumindest im deutschen Sprachgebrauch mit dem Buchstaben „G“ an. Das Wort Gier beginnt auch mit „G“.

Erstaunlich wird wie so häufig wieder einmal Glück in direkten Zusammenhang mit Geld gebracht. Wer viel Geld hat, braucht noch mehr. Ein nur Multimillionär ist unglücklich, weil es auch noch Milliardäre gibt.

Wie wird er nun glücklich?

Er wird zur gebenden Hand, zum Spender und Schaffer von Stiftungen. Der Glücksbote der ausschüttet das Füllhorn und somit selbst sich zum Glück verhilft.

Das ist eine moderne Form des Ablasshandels. Das Argument es sei Balsam für die Seele ändert daran wenig.
Das Glück zu suchen in materiellen Werten ist bereits der falsche Ansatz. Glück ist doch ein Zustand der Seele, eine Bereicherung der eigenen Gefühlswelt.

Bestätigen wir dies, dann wohnt das Glück in unserem Körper und nicht außerhalb.

Wie kann dann der tote Götze Geld uns glücklich machen? Wie kann uns Neid glücklich machen?
Das passt nicht zusammen!

Glück ist ein Zustand, den sich jeder Mensch in jeder Situation selbst gewähren kann. Dann wird das Glück zu einem gesunden Reichtum mit großer Heilkraft für Körper, Geist und Seele.



© Bernard Bonvivant, Schriftsteller, Germany

Autor des Romans „Das Chaos“


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Dienstag, 22. Dezember 2009

De revolutionibus orbium coelestium

De revolutionibus orbium coelestium

Über die Kreisbewegungen der Himmelskörper

Nikolaus Kopernikus, Astronom, Wissenschaftler und Revolutionär. Anno 1543 wagte er es ein ganzes Weltbild zu erschüttern. Er zerbrach die alten Weisheiten und entwickelte ein komplett neues Weltbild.

Der Mittelpunkt des Universums sei die Sonne und die Erde bewege sich. Das war so ungeheuerlich, der schlimmste anzunehmende Unfall.

„Die Menschheit wird um ihren Himmel gebracht!“ Damit aber wankten die Glaubensansichten beträchtlich und der heilen Welt drohte nun ein ungewisses Schicksal.

Heute wissen wir, die Erde dreht sich und den Himmel über uns gibt es immer noch, lediglich das Leben unter diesem Himmelszelt hat sich stark gewandelt. Vielleicht besser ausgedrückt, es pulsiert heftig und manche Zeitgenossen würden gerne den Tag noch mehr ausfüllen. Leider bleiben aber vorerst 24 Stunden eben nur ein Tag. Während in Computern die Prozessoren immer schneller werden und die Festplatten immer mehr Daten speichern müssen, bleibt der Mensch was er ist oder eben nicht.

Die Menschen können ihre äußere Fassade verändern und Schönheitschirurgen sich unter dem Messer ihre Wunschtraumpartnerin bezüglich der Äußerlichkeit schaffen. Es zählen auch die inneren Werte eines Menschen und nicht nur die Oberfläche.

Eines ist gewiss ohne die inneren Werte und Einstellungen wären Veränderungen, Forscherdrang und der Mut dazu, schlichtweg der Natur des Menschen nicht gegeben.

Der Konflikt zwischen Glauben, Forschung und dem Drang nach dem Wissen ist grundsätzlich ein wichtiger Bestandteil der Weiterentwicklung der Menschheit.

Bedeutende Männer haben tiefe sichtbare Spuren hinterlassen, von einem Aristoteles über Kopernikus bis hin zu Galileo. Der im Jahre 1633 als tiefgläubiger und überzeugter Mensch im Büßerhemd vor der Inquisition seinen Ansichten abschwor.

Immerhin wurde rund 350 Jahre später dieses Verfahren von der Kirche in Zweifel gezogen. 1992 wurde Galileo rehabilitiert. Indirekt wurde damit auch Kopernikus anerkannt.

In den nächsten Jahrzehnten wird es wieder Menschen geben, die das Weltenbild verändern werden und dies in positiver Sicht. Jene aber die im ewigen Gestern leben, werden auch dort verbleiben. Sie werden dann hinweg gespült werden und es mag ihnen vorkommen wie die Sintflut und der Weltuntergang zugleich.

Diese Welt aber wird nicht untergehen und es wird eine neue Menschheit erblühen. Es werden Menschenkinder sein, die endlich verbinden was in der heutigen Zeit noch trennt. Sie werden nicht mehr schwingen die Schwerter voller Hass, stattdessen begegnen sie sich in Frieden und Freiheit. Die falschen Götzen und Tyrannen aber werden in ihrem eigenen Meer der Tränen ertrinken.

Dieser Wandel wird weder zu verhindern noch zu befürchten sein. Er führt in ein neues Zeitalter und in eine neue Weltansicht.

© Bernard Bonvivant, Schriftsteller, Germany,
Autor des Romans „Das Chaos

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Was bringt uns das Jahr 2009?

Ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2009 wünsche ich meinen Leserinnen und Lesern.
Dieser Satz steht in ähnlicher Fassung in fast allen Grußworten in diesen Tagen.

Viele Menschen sind derzeit sehr verunsichert. Sie fragen sich, was kommt auf uns im neuen Jahr zu?
In den Medien gilt schon lange der Satz: Eine schlechte Nachricht ist eine gute Nachricht!
Warum?
Die Antwort ist einfach. Der Mensch liebt offenbar die schlechten Nachrichten. Aus diesem Grund sind Nachrichten meist eben geprägt von Ereignissen, die mit Leid und Tod angereichert sind. Gute Nachrichten verkaufen sich bekanntlich schlecht.

Ist das wirklich so?

Brauchen wir die Reizüberflutung mit negativen Schlagzeilen, damit wir unser eigenes Los besser verkraften können?

Ich denke, es ist eher eine Frage der inneren Einstellung. Der Mensch ist auf Erden nicht geboren, des Unglücks wegen. Sein Dasein sollte eher darin bestehen ein friedliches und erfülltes Leben zu führen.

Es stellt sich die Frage: Sind wir etwa Opfer einer Manipulation? Unterliegen wir etwa einer fortwährenden Suggestion?

Die Suggestion fand im 17./18. Jahrhundert eine Vielzahl von Anhängern in der Philosophie der Esoterik.
Im Prinzip handelt es sich dabei um eine manipulative Beeinflussung der Wahrnehmung oder der Empfindung ohne dies wissentlich zu bemerken. Eine nicht ganz ungefährliche Sache, kann sie doch einen Menschen in eine gewisse Abhängigkeit führen.
In der heutigen Zeit wird die Suggestion häufig von Wahrsagern und vor allem in der Werbewirtschaft eingesetzt. Natürlich will ich nicht verschweigen, Suggestion wird auch zur Heilung von Hysterie eingesetzt. Es hat eben immer mehrere Seiten in der Betrachtung.

Das Jahr 2009 sollte sich aber erst einmal lösen vom negativen Einfluss der Suggestion. Die Welt ist nicht nur schlecht und die derzeitige schwierige Weltwirtschaftslage hat auch ihre guten Seiten.

Im Grunde wird uns ein Spiegel vorgehalten. Unser Ebenbild im Spiegel stellt uns die Frage:

Was habt ihr angerichtet?

Dies bedeutet aber keineswegs den Weg in unabwendbar schlechte Zeiten. Es ist viel mehr eine Bestandsaufnahme des Lebens.

Welche Wege führten zum falschen Ergebnis?
Was haben wir richtig getan?

Betrachten wir die Fakten nüchtern und sachlich, dann besteht auch kein Grund zur Panik.
Die Selbstreinigung der Geldmärkte ist genauso überfällig wie die ernüchternden Einblicke in so manchen Wirtschaftszweig.

Stehen wir nun vor einer Katastrophe, am Rande eines Abgrundes?

Keineswegs, wir stehen an einer Zeitenwende, einem großartigen historischen Augenblick, der die Welt verändern und dem Menschen ein neues Gesicht geben wird.
Aus grenzenlosem Egoismus wir wieder mehr ein Stück Gemeinschaft erwachsen. Die Zeiten raffgieriger Bereicherung werden schwinden damit eine neue überlebensfähige Gemeinschaft erwächst.
Vor allem aber wird in den nächsten Jahren die Erkenntnis aufkommen:
Kriege führen nicht zu einem erwachen einer starken Weltengemeinschaft. Wir sitzen auf dieser Welt auf der selben Erdenkugel. Unser Schicksal liegt in unseren Händen und die Zukunft der Kinder, unseren Nachkommen müssen wir absichern.

Es wird noch einige Zeit brauchen, aber die Menschheit wird eine neue Ausrichtung finden.
Dieser Weg ist für die weitere Entwicklung des Menschen auf Erden zwingend notwendig.

Was also bringt uns das Jahr 2009?

Es wird nicht so schlimm, wie es manche Stimmen durch die Lande flüstern. Wer allerdings dieser selbsterfüllenden negativen Prophezeiung folgt, der darf sich nicht wundern, wenn seine Befürchtungen am Ende wahr werden.

Was können wir also dagegen tun?

Gehen wir mit Optimismus und Mut in das neue Jahr. Der Glaube und die Hoffnung an ein gutes Leben werden uns dabei helfen in diesen schweren Zeiten den richtigen Weg zu finden. Eine weitere wichtige Zutat neben dieser Zuversicht ist auch eine Prise Mut.
Diese Einstellung muss allerdings aus unserer inneren Haltung erwachsen, suchen wir in uns selbst die kraftspendende Quelle, damit 2009 trotz aller Pessimisten doch ein gutes Jahr für uns Menschen wird.

© Bernard Bonvivant, Autor des Romans „Das Chaos“